Etappe 1: Donaulimes – Im Reich der Römer
Die erste Etappe dieser genussvollen Flussradtour auf der Suche nach der Faszination des UNESCO-Welterbes Donaulimes führt von der Dreiflüssestadt Passau stromabwärts durch die tief eingegrabene Donauschlucht der Oberen Donau zum berühmten Naturwunder Schlögener Donauschlinge. Hier auf der römischen Seite der legendären Militärgrenze lassen Landschaft, Ausgrabungen, Visualisierungen, ... die Welt der Römer nachfühlen. Zudem bietet der Hl. Severin sehr persönliche Videoeinblicke in seine Zeit.
Highlights:
Dreiflüssestadt Passau – die viel fotografierte Altstadthalbinsel zwischen Donau und Inn lädt mit berühmten Sehenswürdigkeiten und einer verwinkelten Altstadt zum Entdecken ein. Kunstvolle historische Fassaden, imposante Prachtbauten wie der Dom St. Stephan, die fürstbischöfliche Residenz, das Rathaus, die Veste Oberhaus, ... zeugen von Wohlstand durch die drei Flüsse - Donau, Inn und Ilz - sowie einem Jahrhunderte währenden Zentrum geistlicher und weltlicher Macht!
Vom Hauptbahnhof gehts mit dem Rad durch die jüngeren „Straßenschluchten“ der Altstadthalbinsel hinunter zum Inn - zur Marienbrücke.
Die Radroute führt uns in einer Schleife durch die mittelalterliche Passauer Innstadt zum Römermuseum Kastell Boiotro – einem Römer-Highlight! Die Ausgrabungsstätte samt Museum lässt die Welt der Römer in Passau greifbar werden. Und bietet Schlüsselinformationen zum Entdecken der Faszination „Donaulimes“. Einfach darauf einlassen ;-)
Tipp 1: Die Radständer befinden sich in Fahrtrichtung gefühlt hinter dem Museum - also die Innstadt-Schleife ausfahren.
Tipp 2: Am Scheitelpunkt der Innstadt-Schleife bietet sich ein kurzer Abstecher zur Kirche St. Severin an. Leider ist diese oft verschlossen.
„Mens sana in corpore sano“ (= ein gesunder Geist in einem gesunden Körper) - Nach dem “geistigen“ Museum beginnt der „körperliche“ Radspaß. Kurz durch urbanes Siedlungsgebiet, dann erreichen wir gleich nach dem Bahnübergang das baumgesäumte Donauufer. Hier lohnt sich in der kleinen parkartigen Anlage ein Abstecher zum Wasser – herrlicher Blick auf die drei Flüsse Passaus! Inn, Donau und Ilz lassen sich schön an unterschiedlichen Wasserfarben erkennen. Ob die Wachsoldaten des im Nahbereich gelegenen Kastells Boiodurum auch über dieses Farbenspiel philosophiert haben?
Wir verlassen das römische Siedlungsgebiet und folgen dem Donaulimes stromabwärts - teils durch urigen Uferwald, teils durch urbanes Gewerbegebiet. Bei der städtischen Kläranlage weist ein Schild auf die Ausgrabungsstätte „Römischer Wachturm“ hin. Dieser war Bestandteil der Wachturmkette entlang des Donaulimes. Leider ist er durch seine Lage im Betriebsareal, nur mit Voranmeldung zu besichtigen. Tipp: Im Römermuseum Kastell Boiotro verdeutlicht ein Modell dieses Wachturms seine Funktionsweise.
Mit dem Grenzübertritt nach Österreich wird die Landschaft naturnaher: Wir radeln in die tief eingegrabene Donauschlucht des „Oberen Donautals“ - mit über 90 km eines der längsten Durchbruchstäler der Donau! Das steile Südufer prägen Fichten-Nutzwälder, in den unzugänglichen Steilflanken des Nordufers überdauerten die letzten (!) großen Hang- und Schlucht(ur)wälder Mitteleuropas. Den Talboden füllt der mächtige Donaustrom. Kein Wunder, dass dieses Tal zum Europaschutzgebiet erhoben wurde! Der bequeme Radweg folgt - aus Platzgründen – meist der Nibelungenstraße. Vereinzelt geht`s auf kleinen Nebenstraßen über eine der wenigen Schwemmlandterrassen. Genussvoll radeln wir stromabwärts. Grandiose Donau- & Talflankenblicke, Engpassagen, Schwemmlandterrassen, Burgen, ... schüren den Entdeckergeist. Im Flowgefühl des Donauradelns wird die natürliche Schutzwirkung des breiten Donaustroms bewusst - ein nasser Limes. Wie einst Raststationen wichtige Bestandteile des römischen Straßennetzes waren, so säumen heute Römer-Rastplätze den Radweg. Sie bieten unterschiedliche Einblicke in das römische Leben: Donaugrenze, Zollwesen, frühes Christentum, ... Ein ganzes Stück später beeindruckt das mächtige Kraftwerk Jochenstein. Es ist quasi eine Hommage an römische Ingenieurskunst: Vermessungstechnik, Opus caementicium (römischer Beton), Aquädukte, Schöpfräder, Mühlräder, ... schießt es durch den Kopf. Schmunzeln lässt die Erkenntnis, dass römischer Beton mitunter länger hält als moderner ;-). Kurz nach dem Kraftwerk erinnert eine Replik eines römischen Meilensteines an die im Nahumfeld verlaufende Römerstraße. Sie war nicht nur wichtiger Militär- und Handelsweg, sondern auch Rückzugsroute der letzten Römer Passaus auf ihrem Weg nach Lauriacum (Enns).
Der schmucke Donaumarkt Engelhartszell lädt - nahezu in Etappenmitte - zum Verweilen ein. Die historischen Fassaden im Ortskern erzählen von Wohlstand als mittelalterliche Mautstation. Berühmt ist das örtliche Stift Engelszell für seine atemberaubende Stiftskirche – ein Rokoko-Juwel Österreichs! Tipp: Sollte man gesehen haben. Danach wirds hügeliger. Die humanen Anstiege werden mit Genussabfahrten belohnt. Nächster Halt „Burgus Oberranna“ – ein Römer-Highlight! Ein Schutzbau lässt die Ausgrabungsstätte eines in Österreich einzigartigen Quadriburgus hautnah erleben. Sie zeigt auch, dass diese Befestigungsanlage des Donaulimes keineswegs nur puristischer Zweckbau war. Lifestyle, ein römisches Grundrecht.
Das letzte Stück dieser Etappe ist weiter hügelig. Am alten Überfuhrort Wesenufer vorbei radeln wir zum finalen Highlight – das berühmte Naturwunder Schlögener Donauschlinge & der Römerpark Schlögen! Tief eingegraben wechselt die Donau hier innerhalb weniger Kilometer zweimal ihre Fließrichtung um nahezu 180°. Die Römer erkannten das strategische Potenzial und errichteten in der ersten Ausbiegung ein Kastell (100 – 150 Mann) samt Hafen. Die Ausgrabungen im Römerpark bringen diese Wehranlage und das Leben in ihr näher. Ein grandioser Abschluss!
Tipp des Autors:Entdeckungsreisen mit genussvollem Zwischenstopp! Diese Tour führt direkt an folgenden Kulinarikpartnern vorbei:
Beschilderung:
Um Ihnen die Orientierung zu erleichtern, wurde dieser Themen-Radweg mit einem eigenen Radleitsystem gekennzeichnet. In der Anwendung gibt es Adaptionen für das Bayerische und das Oberösterreichische Landesradleitsystem.
Besonderer Hinweis:
Achtung! Grenzübertritt Oberösterreich – Bayern bei Passau. Reisepass nicht vergessen!
Weitere Infos und Links:Tipp: Wer das prunkvolle Passau nicht kennt, sollte auf diesem Weg zumindest einen Abstecher zum Dom machen! Heute kaum mehr bewusst: Die Altstadthalbinsel war bereits vor Jahrtausenden wertvolles Siedlungsgebiet – sie bot durch den Zusammenfluss der drei Flüsse hervorragende Handelsmöglichkeiten, ist durch ihre erhöhte Lage hochwassersicher und bot als Halbinsel natürlichen Schutz. Vor den Römern befand sich hier die spätkeltische Großsiedlung Boiodurum (Zentrum befand sich am Domberg). Aus bisher ungeklärten Gründen gaben die Kelten diese um 50 – 30 v. Chr. auf. Die Römer besetzten um 50 n. Chr. das heutige Passau und errichten am Ortsspitz ein kleines Kastell Boiodurum. Im Umfeld entwickelte sich eine florierende Zivilsiedlung samt Donauhafen. Zu dieser Zeit war das Verhältnis zu den freien Germanen verhältnismäßig entspannt. Blickt man von der Marienbrücke zurück, lassen sich die erhöhte Lage der Halbinsel samt Domberg und der Ortsspitz gut erkennen.
Mit der Überquerung des Inns wechseln wir nicht nur von der römischen Provinz Raetien in die Provinz Noricum, sondern auch vom gallischen Zollbezirk (Atlantik – Inn) in den illyrischen Zollbezirk (Inn – Schwarzes Meer). Das bedeutet, hier musste Binnenzoll für Transferwaren entrichtet werden. Das konnte für die Pächter der Zollstationen ein einträgliches Geschäft sein. Kein Wunder also, dass Zöllner nicht das beste Ansehen hatten! Um 90 n. Chr. verstärkte sich die Bedrohungslage und der Donaulimes wurde ausgebaut. Hier am südlichen Innufer entstand an der Mündung des Inns in die Donau ein zweites - rund 14.000 m² großes - Kastell (300 Soldaten) samt umliegender Zivilsiedlung. Dieses übernahm den Namen Boiodurum.
Ab Mitte des 2. Jhdts. wurde auf der Halbinsel ein drittes, größeres Kastell (1.000 Soldaten) errichtet - Batavis. Der römische Stützpunkt wuchs beständig zu einem bedeutenden Schifffahrts-, Verkehrs- und Handelszentrum heran.
Das erste Mal begann das Römische Reich in der Mitte des 3. Jhdts. zu bröckeln: Innere Kämpfe schwächten das Reich, die Germanen drangen immer öfter in die Provinzen ein. In dieser Zeit zerstörten die Alemannen die beiden Kastelle auf der Halbinsel (Batavis + Ortsspitz), das Kastell am südlichen Innufer (Boiodurum) und die dazugehörigen Zivilsiedlungen. Die Folge: eine Neuorganisation der Grenzverteidigung! Die Truppenstärke in den Kastellen wurde reduziert, dafür im Hinterland schnell verfügbare Hilfstruppen installiert. Baulich verkleinerte man die Kastelle, verstärkt sie aber. Alternativ verlegte man die Zivilsiedlungen in die Kastelle - Festungsstädte waren geboren. So entstand Ende des 3. Jhdts. auf der Halbinsel die massive Festungsstadt Batavis und am südlichen Innufer das burgartige Kleinkastell Boiotro. Boiotro ist übrigens eine Verniedlichung von Boiodurum. Tja, die Römer scherzten auch gerne.
Im Jahr 476 n. Chr. brach das Römische Reich mit der Absetzung des letzten römischen Kaisers Romulus Augustulus zusammen. Die germanischen Stämme drängten nach und übernahmen die Vorherrschaft. Eine Weltmacht voller Licht und Schatten verblühte.
In dieser Zeit des Zusammenbruchs wirkte Severinus. Der römische Missionar ließ in Boiotro ein kleines Kloster errichten. Die Kirche St. Severin unweit des Kastells Boiotro dürfte auf dessen Grundmauern errichtet worden sein. Als Batavis militärisch nicht mehr zu halten war, organisierte er den Rückzug der römischen Bevölkerung nach Lauriacum (Enns). Später wurde er für seine Taten heiliggesprochen.
Tipp: Severinus von Noricum bietet uns an drei ausgewählten Stellen sehr persönliche Videoeinblicke in seine turbulente Zeit!
Zu finden sind diese AR-Einblicke nur hier:
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Am 21. April 1854 trat Prinzessin Elisabeth von Bayern als zukünftige Braut von Kaiser Franz Joseph I. ihre Reise nach Wien an. Ein besonders festlicher Empfang wurde der jungen Sissi im Grenzzollamt und Markt Engelhartszell bereitet.
In Erinnerung an dieses Ereignis wurde nun in der ehemaligen Krämerei der Familie Atteneder mit viel Liebe zum Detail ein Cafe mit dem Namen "Sissi" eingerichtet.
Die Gäste des Cafe "Sissi" erwarten verschiedene Frühstücksvarianten, zu Mittag warme Speisen, hausgemachte Mehlspeisen, Weine aus dem Hause Hebenstreit, Engelszeller Klosterliköre und Trappistenbiere.
Tauchen Sie ein in Simons Pralinenwelt. Genießen Sie Schokoladen, Marzipan, Nougat, Nüsse, Mandeln sowie feinste Destillate und Liköre in ihrer schönsten Form und Vollendung. Kommen Sie in die Confiserie Simon und lassen Sie sich unsere Köstlichkeiten auf der Zunge zergehen.
Betritt man das Café, wo bis vor einigen Jahren die Dompost residierte, findet man sich in einem farbenprächtigen Spektakel wie aus tausendundeiner Nacht wieder. Café und Terrasse bieten einen wunderschönen Blick auf den Inn und den Dom St. Stephan.
Unser Haus liegt am Donauradweg und am Donausteig, nahe der Schiffsanlegestellen
Engelhartszell I, II und III.
Unsere Speisekarte bietet ihnen vegetarische und asiatische Spezialitäten. Selbstverständlich servieren wir auch traditionelle typisch österreichische Gerichte.
Verschiedene Kaffespezialitäten und die hausgemachten Mehlspeisen in unserem Café, werden ihnen die Einkehr bei uns noch versüßen.
Unser schattiger Gastgarten sorgt für die nötige Abkühlung an heißen Sommertagen.
Ob im Schatten der mächtigen Stiftskirche oder im historischen Stiftskeller. Sie werden sicher einen angenehmen Platz finden, an dem Sie die hauseigenen Liköre und selbst gebrauten Biere des Stiftes verkosten können. Natürlich bieten wir auch Süßspeisen sowie Jausengerichte als Stärkung für Zwischendurch an. Der angeschlossene Verkauf an der Stiftspforte lädt zum Stöbern und Einkaufen ein.
Energy AG Fair Energy GmbH
Ausstattung:
6 Parkplätze für einspurige E-Fahrzeuge
(E-Motorräder, E-Fahrräder)
Schukostecker (230 V, 16 A, wie im Haushalt)
Sie sehnen sich nach aktiven, erholsamen Urlaubstagen direkt an der Donau?
Gasthof-Pension Klaffenböck in Kasten an der Donau 15, 4091 Vichtenstein bietet Ihnen die perfekten Voraussetzungen für Ihr Urlaubsvergnügen. Ob sportlich auf dem Rad, oder einfach nur zum entspannen am Fluss… Genießen Sie Ihren Urlaub an der Donau!
Urlaub an der Donau – in der Gasthof-Pension Klaffenböck in Kasten
Innviertler Gastlichkeit und Gemütlichkeit erwarten Sie in unserem familien- und radlerfreundlichen Ausflugsgasthof ideal gelegen an der Nibelungenbundesstraße, nur 40 Meter vom Donaustrand entfernt.
Unsere komfortbalen, ruhigen Gastzimmer für ein oder zwei Personen sind mit Dusche/WC, Sat-TV und Radio, sowie teilweise mit Balkon mit Blick direkt auf die Donau ausgestattet. Am Morgen erwartet Sie ein erweitertes Frühstück.
Genießen Sie weiters den ausgiebigen Menüplan in unserer heimeligen, rustikalen Gaststube, die auch heute noch mit Kachelofen geheizt wird.
Direkt an der Nibelungen-Bundesstraße zwischen Passau und Linz gelegen, können Sie zudem in unserer Tankstelle dafür sorgen, dass Ihrem Auto der Sprit nicht ausgeht.
Gemütlich – gastlich – behaglich! Gasthof-Pension Klaffenböck in Kasten an der Donau
N E U seit April 2012: E-Bike-Verleih
In den 1950er-Jahren bekam das Gasthaus wegen der drei hübschen Töchter des Wirtes zwischendurch den Beinamen "Dreimäderlhaus", was so manchen jungen Burschen neugierig macht und zur Einkehr bewegte. 1960 übernahm Tochter Hedwig mit ihrem Mann Eduard Schlager, der als Zuerwerb mit einem eigenen Bus als Erster die Arbeiter des damals gegründeten Quelle-Versandhauses werktags nach Linz und zurückchauffierte, die Gastwirt- schaft führte sie nach dessen frühen Tod im Jahre 1976 allein bis 1995 weiter. In dieser Zeit wurden umfangreiche Umbau- und Sanierungsarbeiten durchgeführt. Peter Schlager übernahm den Betrieb im Jahre 1995 von seiner Mutter. Das Gasthaus, direkt an der Nibelungen-Bundes- straße gelegen, ist ein Geheimtipp für die vielen Petri-Jünger, die an den angrenzenden Teichen der Donauschlinge ihr Anglerglück versuchen. Mit gut organierten musikalischen Frühschoppen in den Sommermonaten gelingt es dem Wirt immer wieder, hauptsächlich Gäste aus der Gemeinde und aus dem benachbarten Haibach ob der Donau anzulocken. Bewirtet werden sie mit guter Hausmannskost und einer Spezialität des Hauses, den selbstgebratenen Steckerlfischen. Als Eldorado des Eisstocksportes gelten im Winter die schon erwähnten Teiche und die hauseigenen Eisbahnen, wo sich an schönen Wintertagen oft bis an die hundert Eisschützen tummeln, die natürlich vom Gasthaus Schlager bestens mit warmen und geistigen Getränken versorgt werden.
Öffnungszeitentäglich ab 9:00 Uhr (Ruhetage von Oktober - Ende April Montag Ruhetag)Gaststube: 45 Plätze
Gastgarten: 100 Plätze
Warme Küche täglich / Spezialitäten/SchmankerlFischspezialitäten (Steckerlfische), Bradl in der Rhein, Kisten-Sau, Sauschädlessen, Ripperlessen (mit Voranmeldung) Zusatzleistungen
8 Betten mit DU/WCAngelmöglichkeit (Verkauf von Fischerkarten), - ÜF € 29,00
E-Bike-Ladestation, ...
Gemütlicher Gasthof mit familiärer Atmosphäre und regionaler Küche.
Idealer Ausgangspunkt für Radtouren (Radverleih) und Wanderungen.
Swimmingpool, Vitalbereich, Saun-Vitarium, Ruheoase, Vitaminbar, Sonnenterrasse u. Liegewiese.
Sitzplätze im Gasthaus innen: 40
Sitzplätze außen: 20
12 Betten, Du/WC, Tel., TV.
Im KaffeeWerk geht es um guten Kaffee. Unsere Baristi bereiten jede Portion frisch für Euch zu. Die Kaffeebohnen kommen aus der eigenen Rösterei. Entflieht dem städtischen Trubel, geht über die Marienbrücke in die schöne Innstadt, setzt Euch entspannt mit einem Eiskaffee an unsere Tische oder in unsere Liegestühle.
Startet, pausiert oder endet hier gemütlich Eure Rad- oder Stadttour.
Lassen Sie sich von uns mit gutbürgerlicher, oberösterreichischer Küche in den gemütlichen Gasträumen kulinarisch verwöhnen.
Ausreichend Parkmöglichkeiten stehen direkt vor dem Haus zur Verfügung.
Wir freuen uns auf Ihren Besuch!
Laden Sie den Akku Ihres E-Bikes auf, damit Ihrer Weiterreise entlang der Deutschen Limes-Straße nichts im Wege steht!
[>> Weitere Informationen auf der Internetseite der Deutschen Limes-Straße]
Weitere Angebote:
* Indoorpool mit Wasserfall, Gegenstromanlage und Whirlbank
* Finnsauna, Kräutersauna, Dampfbad,
* Infrarotkabine
* Ruheinsel
* Teebar und Quellwasser
* Massagen, Wickel, Packungen und Bäder
* Kosmetikbehandlungen
* Sonnenterrasse
* Relaxwiese an der Donau mit Liegestühlen und Hängematten
Information: Marktgemeinde Engelhartszell
Tel.: +43 (0) 77 17 / 80 55-16
Der Natur was zurückgeben…
Die Uferbereiche der Donau sind durch verschiedene wasserbauliche Maßnahmen stark vom Menschen beeinflusst. Die Donauschlucht bietet naturgemäß aufgrund ihres tief eingegrabenen Engtals wenige Austandorte. Durch Flussregulierungen, Verbauungen und Anpflanzung von standortfremden Bäumen (z.B. Fichten) sind aber auch die passenden Standorte gefährdet oder verloren gegangen. Heute finden sich nur noch Reste von Auenlandschaften. Die Au hat aber wichtige Funktionen im Landschaftshaushalt wie Wasserrückhalt, Selbstreinigung, Gewässerstabilisierung und ist Lebensraum für bedrohte Tier- und Pflanzenarten. Die Ufer der Donau sind fast durchgehend mit Blockwurf abgesichert und oft nur noch von schmalen Gehölzstreifen begleitet. Heute werden wieder vermehrt Flachwasserzonen und Sedimentationsflächen wie Inseln, Buchten und Schotterbänke geschaffen. Viele dieser Projekte sind in Planung oder Umsetzung, in Engelhartszell und Kramesau wurden solche bereits durchgeführt.
Oberhalb der Burg Rannariedl stand einst ein mächtiges Schloss, das von Feinden ausgeraubt und niedergebrannt wurde - wie der Sohn des Ritters überlebte und was eine tapfere Magd mit der ganzen Geschichte zu tun hat, lesen Sie in der Donau-Sage "Der verborgene Schatz".
Info: Gemeindeamt Haibach ob der Donau
Tel.: +43 (0) 72 79 / 82 35
A guates Tröpferl...
Das Donautal hat ein äußerst ästhetisches Erscheinungsbild, das seinen Höhepunkt wohl hier in der Schlögener Schlinge findet. Hier zeigt sich die Kraft und Schönheit der Natur. Gewässer sind seit jeher für den Menschen von Bedeutung gewesen. Durch die Schifffahrt kam und kommt auch heute noch der Donau eine wichtige Rolle zu. Eine weniger bekannte Nutzung im Donautal ist der Anbau von Wein. Zwischen 1000 und 1300 n. Chr., in der mittelalterlichen Wärmezeit, wurde in den Durchbruchstälern und in den niederen Lagen Oberösterreichs Wein angebaut. Auf der Höhe von Inzell, am linken Hang des Donautales gab es eine kleinräumige Weinanlage mit Mauern und Treppenverbindungen. Heute ist sie komplett mit Gebüsch überwuchert. In Hilkering, nahe Aschach wird aktuell wieder Wein angebaut.
Hoch oben, inmitten der Schlögener Schlinge thront das sogenannte Kerschbaumer Schlössl - wie es zu seinem Namen kam, und was "Der verfluchte Kirschenkern" damit zu tun hatte, erfahren Sie in der gleichnamigen Donau-Sage.
Seit 1358 lädt Passaus historische Weinschenke mit urigem Stiftskeller in altem Gewölbe und Weingarten zum gemütlichen Verweilen ein.
Das Römermuseum Kastell Boiotro befindet sich in einem spätmittelalterlichen Haus, das auf den Fundamenten des Kastells Boiotro ruht.
Das um 280 n. Chr. erbaute Kastell gaben die Römer bereits um 375 wieder auf. Wie die Lebensbeschreibung des Hl. Severin berichtet, ließ er in der Ruine im ausgehenden 5. Jh. ein Kloster errichten. Führungen jeden 1. und 3. Mittwoch um 17:00 Uhr
Die Geschichte des Imperium Romanum am UNESCO-Welterbe Donaulimes ist spannend. Und sie wird noch aufregender, wenn sie mit Augmented Reality zum Leben erweckt wird. Zwischen Passau und Schlögen wird nun mit moderner Technologie neues Leben eingehaucht. Folgen Sie Severinus von Noricum, um in die bewegte Geschichte am Welterbe Donaulimes einzutauchen und um zu sehen, was heute noch vorhanden ist. Unkompliziert, einfach und spielerisch erklärt – so macht Geschichte richtig Spaß!
Mehr erfahren Sie unter www.donauregion.at/welterberunde
Das Kastell
Das Lager wird mit lediglich 0,8 ha Innenfläche als Kleinkastell bezeichnet und dürfte für eine Besatzung von 100 bis 150 Mann angelegt gewesen sein. Eine 1,65 m starke Wehrmauer mit einem hölzernen Wehrgang umschloss die rechteckige Anlage. Die Auswertung der Funde zeigte, dass das Kastell um 170 n. Chr. errichtet und das Areal bis weit ins 5. Jahrhundert genutzt wurde..
Die Zivilsiedlung
Die kleine Zivilsiedlung (vicus), die im Bereich des heutigen Campingplatzes lag, wurde um 150 n. Chr. angelegt. Der römische vicus von Schlögen diente wahrscheinlich als Straßenstation sowie als Lande- und Umladeplatz für Schiffe. Das Badegbäude nahm eine zentrale Stellung in der Siedlung ein und lag direkt neben der Straße.
Das Donautal hat ein äußerst ästhetisches Erscheinungsbild, das seinen Höhepunkt wohl hier in der Donauschlinge Schlögen findet. Hier zeigt sich die Kraft und Schönheit der Natur.
Die Donauschlinge Schlögen wurde 2008 zum „Naturwunder Oberösterreich´s“ ernannt. Diese – epigenetische Durchbruchstal genannt – Rarität ist entstanden, als sich die Donau in den weichen Schichten des Tertiär ihr mäanderförmiges Bett suchte und dieses später auf dem harten Granitgestein beibehalten musste. Durch die nachfolgende Hebung der Landmasse grub sich die Donau fast 300 m tief ein und schuf auf diese Weise das Engtal, welches in der Schlögener Donauschlinge nahezu einen vollen Kreis bildet.
Lassen Sie sich in stilvollem Ambiente von der einzigartigen Verbindung aus zeitgenössischer Kunst und klassischer Kaffeehauskultur verzaubern. Umgeben von inspirierenden Kunstwerken genießen Sie bei uns feinste hausgemachte Mehlspeisen - die besten weit und breit -, köstliche Snacks, erlesene Getränke und ein Eis, das Sie so schnell nicht vergessen werden. Unser herzliches Team sorgt mit viel Leidenschaft dafür, dass Sie sich vom Ersten Moment an wohlfühlen.
Ob als genussvoller Auftakt oder entspannter Ausklang: Ein Besuch im Schütz Art Museum rundet Ihr Erlebnis perfekt ab. Das Museum lädt Sie ein, Kunst nicht nur zu betrachten, sondern intensiv zu erleben - im Dialog mit internationalen Künstler*innen und beim Blick hinter die Kulissen ihres Schaffens.
Schütz Art Café & Museum - ein Ort zum Verweilen, Genießen und Entdecken.
↵Sitzt man am Morgen auf der Terrasse des Hotels Wesenufer, dann begrüßen einen nicht nur die warmen Sonnenstrahlen, sondern auch das leise Plätschern der Donau, die direkt neben dem Gastgarten vorbeifließt. Das Hotel, nahe der Schlögener Donauschlinge, verbindet diese behagliche Lage mit der Herzlichkeit seines Teams, das sich aufmerksam um jeden einzelnen Gast kümmert. Mit seiner über 700-jährigen Geschichte vereint das Hotel eine einzigartige Lage mit gelebter Inklusion, respektvollen Umgang miteinander und Lebensfreude.
Das Wesenufer Hotel & Seminarkultur wurde in seiner heutigen Form 2008 nach einer umfassenden Renovierung eröffnet. Heute steht das Hotel unter der Leitung von Margarete Durstberger und gehört zum Vorzeigebetrieb der pro mente Oberösterreich – einer gemeinnützigen Organisation, die sich für die psychische und soziale Gesundheit von Menschen einsetzt. So beschäftigt das Hotel zurzeit zwischen 45 und 50 Mitarbeiter mit Beeinträchtigungen, die vielfältigen Aufgaben in verschiedenen Bereichen des Betriebs nachgehen. Sie arbeiten in der Küche, im Service, in der Reinigung und teilweise auch im Garten- oder Veranstaltungsbereich. Der Fokus liegt hier ganz klar bei jedem Einzelnen, denn jeder wird entsprechend den Fähigkeiten und Interessen eingesetzt, sodass alle individuellen Stärken zur Geltung kommen können.
Die Küche des Wesenufer Hotels setzt auf regionale und saisonale Produkte, die mit viel Liebe zubereitet werden und ein Stück Heimat auf den Teller bringen. Besonders beliebt sind die hausgemachten Sauwald-Erdäpfelnudeln, für die Gäste gerne immer wieder zurückkehren. Das Küchenteam kennt jede Zutat und ihre Herkunft genau – so spürt man bei jedem Bissen die Verbundenheit zur Region und die Tradition, die in diesen Gerichten steckt. Frische Zutaten wie Fleisch aus Sigharting, Gemüse aus Eferding und Eier von glücklichen Hühnern aus Haibach prägen das kulinarische Angebot. Vom reichhaltigen Frühstücksbuffet bis zu österreichischen Kreationen zum Mittag- und Abendessen verwöhnt das Hotel seine Gäste und achtet dabei stets auf einen bewussten und nachhaltigen Umgang mit Lebensmitteln.
Für reisende Gäste oder Besucher von Seminaren und Veranstaltungen bietet das Hotel 49 stilvoll und modern eingerichtete Zimmer, darunter drei barrierefreie, die zum Teil über einen Balkon oder eine Terrasse mit Blick auf die Donau verfügen. Wer die Donau noch näher als vom Zimmer aus erkunden möchte, bietet sich vom Hotel Wesenufer aus die Möglichkeit, die Donauregion mit dem Fahrrad am Donauradweg, zu Fuß auf den umliegenden Wanderwegen oder bei einer Donau-Schifffahrt zu erkunden. Das Wesenufer Hotel bietet nicht nur Erholung und Genuss, sondern auch eine inspirierende Erfahrung von gelebter Inklusion und nachhaltigem Tourismus.
Entdeckungsreisen mit genussvollem Zwischenstopp! Dieser Kulinarikpartner liegt an folgenden Touren:
Öffentliche Verkehrsmittel
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