Bis vor ca. 65 Jahren stand Au an der Donau ganz im Zeichen der Flößerei und der Holzschwemme. Flöße, die von Orten stromaufwärts kamen, vor allem aus der Ennsmündung, wurden hier zu größeren Flößen für die Weiterfahrt nach Wien und Budapest zusammengebaut. Aus dem kleinen „Enns-Floß“ wurde das große „Budapester-Floß“. Andererseits wurden aber auch Hölzer, welche eine Schwemmstrecke von manchmal 80 Kilometern zurückgelegt hatten, aus der Aist geholt, gestapelt, verkauft und mit Schiff oder Bahn weiter transportiert. In Au an der Donau war der größte Holzumschlagplatz der Monarchie.
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