Die Wanderung auf die Gobelwarte startet beim Festplatz (geschotterter Parkplatz neben Generationen-Motorikpark® unterhalb der Donaubundesstraße). Zunächst durch den Ortsteil Am Hofberg, dann über einen gut ausgebauten Wanderweg leicht ansteigend, mit schönem Blick auf Grein, bis zum Bauernhof Labegger. Weiter auf einem Feldweg zum "Plank" und auf der Straße zum "Rastplatz Gobelwarte". Gegenüber der Hubertuskapelle rechts hinauf zur 2018 neu errichteten Gobelwarte. Auf einer Seehöhe von 484 m bietet die spektakuläre, 21 m hohe Stahlkonstruktion einen traumhaften 360-Grad-Rundumblick, im Norden auf das Hügelland des Mühlviertels, im Süden auf die Alpen, im Westen auf das Marchland und im Osten auf Grein und den Strudengau. Zurück geht es über den "Nombergersteig" (Nr.2). Von der Kapelle folgt man der Straße nach rechts bis zum Bauernhof "Nomberger", dann folgt man der Markierung durch den Wald bis zurück nach Grein.
Tipp des Autors:
Die spektakuläre Stahlkonstruktion der Gobelwarte wurde 2018 neu errichtet. Auf einer Seehöhe von 484 m bietet die 21 m hohe Aussichtsplattform einen traumhaften 360-Grad-Rundblick, im Norden auf das Hügelland des Mühlviertels, im Süden auf die Alpen, im Westen auf das Machland und im Osten auf Grein und den Strudengau.
Die Gobelwarte liegt direkt am Weitwanderweg Donausteig und eignet sich wunderbar als Ausflugsziel.
Mit der Planung des 2018 erneuerten Bauwerks wurde Architekt Claus Pröglhöf von architecture and beyond ZT betraut. Die gedrehte Form der Stützen sollen an Eleganz und Grazie einer Tänzerin erinnern. Die auf der Plattform spürbaren Schwingungen sind beabsichtigt und ergeben sich aus dieser Drehung der Konstruktion.
Information: Tourismusverband
Tel.: +43 (0) 72 68 / 70 55
Der Wald, wichtiger Wirtschaftsfaktor…
Der Donausteig hat die Donauniederungen mit ihren Auwäldern nun längst verlassen. Hier lernen wir einen anderen Waldtyp kennen. Im Aist-Naarn-Kuppenland, in dessen Ausläufer wir uns befinden, sind die forstlich genutzten Wälder ein wichtiger Wirtschaftszweig. In den tieferen Lagen wäre es natürlicherweise ein Buchenwaldgebiet mit beigemischten Tannen, Fichten und Eichen. In höher gelegenen Bereichen sollte der Fichten-Tannen-Buchenwald vorherrschen. Das heutige, vom Menschen geprägte Waldbild wird stark durch die Fichte dominiert. Besonders reizvoll ist aber das kleinräumig gegliederte Landschaftsbild des Kuppenlandes, das eine enge Verzahnung von Waldflächen und Offenland und viele Landschaftsbildelemente wie Schluchtabschnitte und Felsformationen aufweist.
In Grein trieb einst "Des Teufels Großmutter" ihr Unwesen. Welche Spuren Sie bis heute hinterlassen hat, erzählt die Donau-Sage.
Vom Rastplatz Gobelwarte aus genießt man einen herrlichen Blick über den Strudengau mit seiner weiten Landschaft.
Öffentliche Verkehrsmittel
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