Für eine Führung durch das im 12. Jahrhundert gegründete Stift Klosterneuburg sollten Sie Zeit erübrigen. Zumindest, um einen Blick in die Schatzkammer des Stiftes oder in die vierstöckige Kelleranlage von Österreichs ältestem Weingut zu werfen. Auch die Oper Klosterneuburg ist einen Besuch wert. Vom Stift ist es dann nur noch ein Katzensprung nach Wien.
Wenn Sie die Donaumetropole nicht über die Nordbrücke umfahren wollen, gelangen Sie am Südufer bald an den sogenannten "Donaukanal", der Sie unmittelbar in die Altstadt bringt. Nachdem Sie sich im Radlerhotel Ihrer Wahl (siehe auch www.wien.info) frisch gemacht haben, steht einer ausgiebigen Stadtbesichtigung nichts mehr im Wege.
Es locken Schönbrunn mit Schloss, Tiergarten, Schlosspark und Gloriette, die Wiener Altstadt mit Stephansdom, Hofburg (Kaiserappartements, Sisi Museum, Schatzkammer, Spanische Hofreitschule), Kunsthistorischem Museum, der grafischen Sammlung Albertina und dem MuseumsQuartier. Auch das Schloss Belvedere, der Prater mit dem Riesenrad, Jugendstil, Kaffeehäuser und Heurige erwarten Sie ...
Wenn Sie die Stadt am Nordufer verlassen, gelangen Sie in die Lobau – einem Teil des Nationalparks Donau-Auen. Dieser einzigartige Lebensraum für Biber, Eisvögel und sogar Seeadler zählt zu den größten intakten Aulandschaften Mitteleuropas. Genaueres erfahren Sie im Schloss Orth, das Sie bald nach Schönau erreichen. In dieser hübschen Wasserburg ist nämlich das schlossORTH Nationalpark-Zentrum untergebracht (Ausstellung, Exkursionen, Bootstouren und museumORTH mit sehenswertem Heimatmuseum). Auf der Schlossinsel finden Sie das Au-Erlebnisgelände samt Unterwasser-Beobachtungsstation.
Nach einer Fährfahrt über die Donau erreichen Sie dann Petronell-Carnuntum. Kurz bevor Sie die Gemeinde erreichen, passieren Sie Österreichs größtes römisches Baudenkmal und Wahrzeichen der Region, das Heidentor, Baurest eines Thriumphalmonuments aus dem 4. Jh. Besonders sehenswert ist die Römerstadt Carnuntum mit einem originalgetreu rekonstruierten röm. Stadtviertel.
Wegbeschreibung:Klosterneuburg - Wien - Schönau - Haslau - Scharndorf - Petronell-Carnuntum
Routenbeschreibung:
Sie starten Ihre Route in Klosterneuburg und folgen der Donaustraße bis zur Nordbrücke. Hier wechseln Sie die Uferseite und genießen die schöne Wiener Uferpromenade. Zwischendurch kehren Sie in einem der gemütlichen Wiener Cafés ein und genießen eine Melange zu einem Stück Sacher Torte.
Beim Zentral-Tanklager in der Lobau biegen Sie links ab und fahren auf der Lobgrundstraße entlang einer lang gezogenen Rechtskurve. Danach geht es kurz gerade aus, immer noch auf der Lobgrundstraße, bis Sie bei der zweiten Rechtskurve links abbiegen. Sie verlassen das nahe Donauufer und fahren durch die naturbelassenen Donau-Auen, bis Sie linker Hand eine Brücke erkennen, die Sie überqueren.
Kurz vor Schönau zweigt der Weg in östlicher Richtung ab. Nach etwa sieben Kilometern erreichen Sie ein kleines Gewerbegebiet. Hier fahren Sie weiter nach Süden. Alternativ bietet sich Ihnen hier die Möglichkeit links abzubiegen, um dem malerischen Schloss Orth, einen Besuch abzustatten. Das Schloss ist fast ganzjährig geöffnet und bietet geführte Wanderungen durch die Donau-Auen an. Sie setzen mit der Fähre über, verlassen das Donauufer und durchqueren Haslau.
Nach kurzer Zeit treffen Sie auf die B9, an deren Südseite ein Radweg verläuft, dem Sie etwa vier Kilometer folgen. Dieser führt Sie in südlicher Richtung nach Scharndorf und von dort weiter nach Osten. Sie passieren die Überreste des Heidentors und erreichen schließlich Petronell-Carnuntum. Den Zweitnamen hat die Marktgemeinde auf Grund einer römischen Festungsanlage, die in unmittelbarer Ortsnähe liegt und deren Ruinen im dortigen Römischen Stadtviertel (Freilichtmuseum) besichtigt werden können.
Weitere Infos und Links:Verantwortlicher für den Inhalt dieser Tour
Donau Niederösterreich Tourismus GmbH
Letzte Aktualisierung: 05.10.2025
Die Albertina Klosterneuburg, ein Ableger der renommierten Albertina in Wien, ist ein bedeutender Ort für Kunstliebhaber. Mit der Eröffnung dieses Standorts verfolgt die Albertina ein wesentliches Ziel: einen großen Teil der Sammlung nach 1945 der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Kunstwerke, die nicht gerade in Ausstellungen an der Albertina oder der Albertina Modern gezeigt werden, finden hier ihren Platz. Die beeindruckende Sammlung der Gegenwartskunst umfasst etwa 65.000 Kunstwerke, darunter Gemälde, Zeichnungen, Druckgrafik, Fotografie, Skulpturen, Videos und Installationen. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Präsentation von Skulpturen, mit Werken von Künstlern wie Franz West, Erwin Wurm, Jonathan Meese und Marc Quinn. Neben Skulpturen wird auch die Zeichnung und das Aquarell, die Kernkompetenz der Albertina, gewürdigt. Die Wiederbelebung dieses Standorts in Klosterneuburg ist nicht nur für die Albertina und ihr Ausstellungsprogramm wichtig, sondern stellt auch eine bedeutende Ergänzung des musealen Angebots für das Land Niederösterreich und die Kulturnation Österreich dar. Die Architektur des ehemaligen Essl-Museums, entworfen von Heinz Tesar, ermöglicht eine gemischte Nutzung als Depot und Museum.
Die Gärten des Stiftes
Seit 2012 ist die Revitalisierung der Gärten des Stiftes abgeschlossen: Angepasst an das architektonische Umfeld sind die „Gärten der Jahrhunderte“, vom mittelalterlichen Garten über Renaissance- und Barock-Gärten, englische Parks und moderne Gartenanlagen entstanden. In liebevoller Detailgestaltung wurde dabei auch die Bepflanzung der jeweiligen Zeit rekonstruiert.
Die Orangerie des Stiftes
Das klassizistische Gewächshaus von Joseph Kornhäusel wurde im Rahmen des von ihm geleiteten Ausbaues des Stiftes Klosterneuburg 1834-1842 für die Überwinterung tropischer Pflanzen und als Erholungsort der Chorherren errichtet. Schwere Kriegsschäden ließen das Gebäude zur Ruine werden, erst 1995 wurde mit einer Renovierung begonnen, besichtigt werden kann sie im Rahmen der Gartenführungen und bei den Orchideenausstellungen und Gartentagen.
Die Stiftsgärtnerei
Floristische Gestaltungen im Laufe des liturgischen Jahres sind ein Schwerpunkt der Tätigkeiten der Stiftsgärtnerei. Zusätzlich zu den großen Garten- und Außenanlagen im Stiftsbereich zählt auch die teilweise Betreuung der Gärten aller in Niederösterreich und Wien gelegenen Stiftspfarren zu den Aufgaben der Stiftsgärtnerei.
Aber nicht nur floristische Aufgaben gehören zum Arbeitsbereich der Stiftsgärtnerei, sondern auch die Pflege und infrastrukturelle Maßnahmen im gesamten Stiftsareal. Die Stiftsgärtnerei beschäftigt je nach Arbeitsaufwand und entsprechend der Jahreszeit unterschiedlich viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die für alle floristischen und gestalterischen Arbeiten und Pflegemaßnahmen zuständig sind. Unter dem sozialen Aspekt, werden hier auch Personen, welche in ihrer Handlungsfähigkeit eingeschränkt sind, integriert. Diese finden in der Gärtnerei einen geschützten Arbeitsbereich vor und ergänzen das Team der Gärtnerei. Somit kommt die Gärtnerei nicht nur ihrer Arbeit an der Schöpfung Gottes nach, sondern erfüllt auch einen sozialen Auftrag.
Das schlichte Paddelzentrum Kuchelau liegt direkt im Donau-Hafen Kuchelau beim Strom-km 1936
Das Quartier 1114, liebevoll renoviert und im Jahr 2023 eröffnet, ist in einem ehemaligen Kornspeicher des Stiftes Klosterneuburg untergebracht. Heute beherbergt es modern ausgestattete Räumlichkeiten, die sich ideal für Seminare und Teambuildings eignen. Ein multifunktionaler Saal lädt zum Tanz oder zur Gymnastik ein. Ein großer Aufenthaltsbereich bietet Raum für Austausch und Begegnungen. Mit modernster Technik und Ausstattung, bester Audio- und Videoversorgung und multifunktionalen Räumen bietet das Quartier 1114 ein einzigartiges Ambiente. Vier Räume in unterschiedlichen Größen stehen zur Verfügung, die Gruppen zwischen 8 und 50 Personen aufnehmen können. Der Raum 'Leopold und Agnes' kann zudem in zwei Räume geteilt werden. Trotz der modernen Ausstattung wurde der historische Charme des denkmalgeschützten Gebäudes bewahrt. Bitte beachten Sie, dass das Quartier 1114 aufgrund der baulichen Gegebenheiten nicht barrierefrei ist.
Anfahrt
B22 in Wien bei Ausfahrt Klosterneuburg verlassen und auf der B14 weiterfahren.
Mit dem Bus oder mit der Bahn vom Franz-Josefs-Bahnhof in Wien nach Klosterneuburg.
Park+Ride-Parkplatz Klosterneuburg
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