Diese Etappe führt Sie entlang des Dunkelsteiner Waldes, eines der größten zusammenhängenden Waldgebiete Mitteleuropas. Der Vorzug der Route am Südufer ist der weite Blick – auf die grandiose Landschaft des Weltkulturerbes Wachau mit ihren lieblichen, Fels durchsetzen Waldhängen, Hügelterrassen und Weinrieden sowie mit den reizenden Ortschaften am Ufer gegenüber. Bevor Sie Melk, das "Tor zur Wachau", hinter sich lassen, sollten Sie unbedingt das von den Benediktinern 1089 gegründete Stift besuchen. Die prächtige Bibliothek mit ihren 85.000 Bänden und einem Deckenfresko von Paul Troger beherbergt u.a. ein Fragment des Nibelungenlieds.
Vielleicht erinnert Sie dieses alte Epos unterwegs daran, welch geschichtsträchtige Landschaft Sie durchmessen. Was übrigens auch prähistorische Funde bei Schönbühel belegen. Diese Ortschaft mit dem anmutigen Schloss am Donauufer durchqueren Sie auf dem Weg nach Aggstein, wo 300 Höhenmeter über der Donau die gleichnamige, sagenumwobene Burgruine (12. Jh.) lockt. Hier hauste einst "Ritter Schreckenwald" (Jörg Schenk), der von den Donauschiffern Maut erpresste. Wer nicht zahlen wollte, musste auf einem balkonartigen Felsvorsprung, dem "Rosengärtlein", verhungern.
Gemächlicher Landschaftsgenuss ist bis Mautern angesagt. Am Wegesrand begegnen Sie kleinen Orten mit entzückenden Kirchlein und schmucken alten Hauer- und Bauernhäusern sowie, bei Bacharnsdorf, Resten der altrömischen Donaulimes-Befestigung, die man hier in Bauwerke und Gärten miteinbezogen hat.
Wegbeschreibung:Melk - Schönbühel an der Donau - Aggsbach - Aggstein - Rührsdorf - Rossatz-Arnsdorf - Mautern
Routenbeschreibung:
Diese Tour entlang des Südufers der Donau beginnt in Melk, welches auch als „Tor zur Wachau“ bezeichnet wird. Die Kulturlandschaft ist Teil des UNESCO-Weltkultur- und –naturerbes und bekannt für saftig grüne Hügel mit steilen Hängen, in welchen sich zahllose Weinreben aneinanderreihen. Doch bereits die Stadt selbst ist einen Ausflug wert, sie beherbergt ein Stift, welches bereits als „sinnbildlichstes und dominantestes Barockgebäude“ beschrieben wurde und zudem das Stiftsgymnasium Melk beinhaltet, die älteste noch bestehende Schule Österreichs.
Dank diesem tollen Start sind Sie bestens auf den Rest der Tour eingestimmt. Die Strecke führt Sie am Donauradweg flussabwärts. Zunächst durchfahren Sie die Orte Schönbühel an der Donau und Schönbühel-Aggsbach und genießen dabei die wunderschöne Flora und Fauna der Wachau, welche nicht nur Weltkulturerbe und eines der bezauberndsten Flusstäler Europas sondern auch international renommierte Weinbauregion und bevorzugter Treffpunkt für Genießer ist. Hier finden sich Kulturschätze und Naturschönheiten, welche für jeden einen Besuch lohnen. Kurz hinter Schönbühel-Aggsbach werden in Aggstein etwa die Liebhaber von alten Burgen und Festungen belohnt. Hier thront auf einen grünen Hügel, der sich zu unserer Rechten befindet, die Ruine Aggstein.
Vorbei an den Überresten der alten Burg fahren Sie auf der Bundesstraße bis Sankt Johann im Mauerthale, ehe Sie dort auf den Donauradweg abzweigen und direkt am Ufer des Flusses entlang radeln. Mit herrlichem Blick auf das Donauknie bei Spitz fahren Sie erst wieder bei Bacharnsdorf auf die B 33. So geht es weiter bis Sie an das Donauknie bei Rossatz-Arnsdorf kommen und in St. Lorenz von der Bundesstraße abfahren um durch Rührsdorf und Rossatz-Arnsdorf hindurch zu radeln. Hier gibt es einige historische Teile des Donaulimes zu entdecken.
Kurz darauf lenken Sie Ihre Räder wieder auf die B33, um Ihrem Zielort unentwegt näher zu kommen. Bei Hundsheim verlassen Sie zum letzten Mal die Bundestraße und machen sich auf den Weg zu Ihrem Zielpunkt, dem Stadtzentrum von Mautern an der Donau. Hier kommen noch einmal die Kulturfans auf ihre Kosten, denn Mautern weist einen langen römischen Geschichtshintergrund auf und bietet dementsprechend viele Funde aus dieser Zeit. Damit können Sie den Tag in dieser schönen Stadt ausklingen lassen und Ihre Tour für heute beenden.
Weitere Infos und Links:Verantwortlicher für den Inhalt dieser Tour
Donau Niederösterreich Tourismus GmbH
Letzte Aktualisierung: 21.10.2025
Die Ferdinand-Warte thront als pavillionartiger Holzbau auf der Hohen Wand (Felsen) in 370 m Höhe im Dunkelsteinerwald. Sie bietet einen herrlichen Rundumblick in die Wachau, von Rossatz im Westen, über Dürnstein, Ober- und Unterloiben, Stein, Krems, Mauternbach und Mautern bis Richtung Göttweig im Osten.
Historie
Mit Erlaubnis des damaligen Grundeigentümers, Erwin Graf Schönborn, welcher auch das Bauholz unentgeltlich zur Verfügung stellte, konnte dieser Aussichtspavillon nach einem Entwurf von Ing. Grengg durch Architekt Josef Utz jun. und Zimmermeister Wondrak im Jahre 1890 ausgeführt werden. Die feierliche Eröffnung dieser „Hohe-Wand-Warte“ fand am 31.8.1890 statt, bei welcher namens des Bauherrn und Eigentümers, der Sektion Krems-Stein des Österreichischen Touristenklubs, Dr. Hans Langer als Sektionsvorstand die Festansprache hielt. Anschließend wurde ein „Waldfest“ abgehalten.
Im Frühjahr 1891 hatte man den Weg von Hundsheim zur Warte fertiggestellt und von Sr. k. H. Erzherzog Ferdinand Karl (* 27.12.1868, † 12.3.1915; ab 1911 bürgerlicher Name Ferdinand Burg), dem jüngsten Sohn des ÖTK-Protektors Erzherzog Carl Ludwig, die Genehmigung eingeholt, die Warte nach ihm benennen zu dürfen. Am 7.5.1891 fand im Rahmen eines Maifestes mit Lampionschmückung sowie unterstützt durch den „Gesangverein Krems“ und die Kapelle aus Mautern in Anwesenheit des Erzherzogs und zirka 1000 Festgästen die feierliche Namensgebung „Erzherzog-Ferdinand-Warte“ statt. Landesgerichtsrat Dr. Franz Spängler aus Krems und Dr. Ludwig Haindl aus Wien, beide Funktionäre des Österreichischen Touristenklubs, hielten die Festansprachen.
Im Jahre 1960 hat der ÖTK die Warte der Stadtgemeinde Mautern ins Eigentum übertragen, welche seit 1913 Eigentümerin des Grundstücks war.
Panorama
Das wunderbare Panorama ermöglicht einen Ausblick von Rossatz im Westen, über Dürnstein, Ober- und Unterloiben, Stein, Krems, Mauternbach und Mautern bis Richtung Göttweig im Osten
Zustiege
Es gibt drei Möglichkeiten, die Aussichtswarte des ÖTK zu erreichen:
Herzlich willkommen auf diesem Stützpunkt!
Hier haben wir alle wichtigen Informationen für den Besuch bei uns zusammengestellt. Jeder Reiter hält weitere Details zur Ausstattung, Anreise und Zustieg sowie Touren-Vorschläge bereit.
Sollten Sie dennoch weitere Fragen haben, setzen Sie sich bitte direkt mit uns in Verbindung. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!
Wenn Sie Hüttenaufenthalte mit Hunden planen, bitten wir Sie, dies im Vorfeld mit uns abzuklären.
Anfahrt
Bei Melk fahren Sie von der A1 auf die B1 und weiter zum Ortskern von Melk.
Melk ist mit der Bahn gut erreichbar.
Zahlreiche Parkmöglichkeiten im Ort.
Für Informationen beim Kontakt anfragen.
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