Die landesfürstliche Burg war Ende des 15. Jahrhunderts bereits so verfallen, dass sie nicht mehr erneuert wurde, sondern dass als Herrschaftssitz 1475 die Neue Ennsburg im Süden der Altstadt errichtet wurde. Die noch erhaltenen Baureste, ein zweigeschossiger Arkadenhof, der Treppenturm und ein Verbindungstrakt zur Stadtmauer wurden in das 1565–1570 errichtete Schloss Ennsegg integriert, sind heute aber nicht mehr erhalten. Die Ruinen der alten Burg und der spätgotischen Georgskirche dienten zur Baumaterialgewinnung, im Dreißigjährigen Krieg als Schanze, und die Überreste dann als Aussichtsplattform.
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