An- und Abbau Hier, etwas nördlich des Machlandes, erheben sich die südlichen Mühlvierter Randlagen, die einen Grenzbereich des Böhmischen Massivs zur Donauniederung darstellen. Es handelt sich meist um südexponierte, klimatisch begünstigte Bereiche, in denen im Mittelalter auch Weinbau betrieben wurde. Heute wird dieser kleinflächig wieder aufgenommen. Die Gegend ist landwirtschaftlich geprägt, Obstbäume sind typische Landschaftselemente. Durch das Urmeer Tethys gibt es weitreichende Sedimentablagerungen aus Sand und Schlier, Lössauflagen stammen aus dem Quartär. Vielerorts werden diese Rohstoffe abgebaut. Die südlichen Mühlviertler Randlagen beherbergen die letzten Refugien für wärmeliebende Lebensgemeinschaften. Gewässerflächen, Steilwände, Rohböden und aufgelassene Abbauflächen stellen weitere wertvolle Biotope dar.
Gibt es in der Nähe von Baumgartenberg gar noch zahlreiche Weinfässer unter der Erde? Wie dies geschah und wann die Möglichkeit besteht, den Wein aus der Erde zu holen, weiß die Donau-Sage "Der versunkene Wein".
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