„Ruine Haichenbach“, „Naturlehrpfad Donauschlinge“
INTERESSANTE PUNKTE AM WEG:
Sagenhaftes Kulturleben:
Natur(t)raum & Bewegung:
SPIRITUELLES WANDERN AM DONAUSTEIG:
Mühlviertler Dom / Ruine Haichenbach / Naturlehrpfad
Die Donauschlinge gilt mit ihrem Mäander als eines der Naturwunder in Oberösterreich und an der 2 888 km langen Donau, das man von der Burgruine Haichenbach bestaunen kann. Entlang des Donauufers und des Naturlehrpfades Donauschlinge kann hier eine einzigartige, unberührte Tier- und Pflanzenwelt durchwandert werden. „Jeder Tag bietet eine tolle Gelegenheit, alte Pfade zu verlassen und eine neue Richtung einzuschlagen.“
Von Niederkappel (Einkehrmöglichkeit) weiter über Wiesen und Wälder durch das hügelige Hochland bis nach Dorf, vorbei am „Kerschbaumerbankerl“ – einer der schönsten Ausblickpunkte - zur Ruine Haichenbach mit Aussichtsturm. Von da über die Donauleiten nach Au (Einkehrmöglichkeit Jausenstation). Weiter geht es entlang des linken Donauufers flussabwärts bis zum „Naturlehrpfad Donauschlinge“ , wo eine einzigartige, unberührte Tier- und Pflanzenwelt durchwandert wird. Vorbei an einem aufgelassenen Steinbruch und der Ortschaft Grafenau geht es nach einem eventuellen Abstecher ins Gasthaus Gierlinger wieder zurück nach Niederkappel.
Tipp des Autors:Entdeckungsreisen mit genussvollem Zwischenstopp! Diese Tour führt direkt an folgendem Kulinarikpartner vorbei:
Donautaler Mostkellerei
Der Naturlehrpfad ist ein reiner Wandersteig mit Seilsicherung. Es herrscht hier absolutes Radverbot. Achtung: Auch keine Schiebemöglichkeit für Radfahrer gegeben!
Ausrüstung:Wanderrucksack (inkl. Regenhülle), festes Schuhwerk
Weitere Infos und Links:Gemeindeamt Niederkappel
Hauptstraße 12
4133 Niederkappel
Tel.: 0043(0)7286/85 55 Fax:30
gemeinde@niederkappel.at
www.niederkappel.at
DONAUSTEIG-WIRT ENTLANG DER STRECKE:
Gasthof Gierlinger „Donauparadies“
Grafenau 17, 4131 Obermühl, Tel.: +43 7286 7213, www.gasthof-gierlinger.at
- Fischgrillteller oder Steak zu einem guten Glas Wein
- 18 Betten
WEITERE BETRIEBE ENTLANG DER STRECKE:
Biobauernhof Ramesedt, Dorf 10, Niederkappel, Tel.: +43 7286 8116, 16 Betten
Jausenstation Grafenauerl, Grafenau 3, Niederkappel, Tel.: + 43 680 55 22 717
Viele Köstlichkeiten aus der hausinternen Backstube können im integrierten, gemütlichen Cafe genossen werden.
Wer Erich Aumüller nur als Besitzer des Aumüller Fischgasthofs, Fischkoch, Jäger sowie Land- und Forstwirt kennt, hat wohl noch nichts über seine Donautaler Mostkellerei in Obermühl gehört. Hier trifft traditionelles Handwerk auf moderne Gastfreundschaft, wo Gäste mit offenen Armen empfangen werden und dabei einen Blick auf die sanft vorbeifließende Donau genießen können.
Als familiengeführter Betrieb wird hier großer Wert auf regionale Produkte gelegt, die mit viel Liebe und handwerklichem Können produziert werden. Qualität, die man schmeckt! Der diplomierte Mostsommelier Erich Aumüller ist neben seinem Apfelcider vor allem auf eines sehr stolz: seinen Birnenfrizzante mit dem Namen „Donauperle”. Gemeinsam mit zahlreichen anderen Most- und Saft-Varianten bietet die Donautaler Mostkellerei ein umfassendes geschmackliches Erlebnis! Hier schmeckt der Most „fast wie Wein”, was sich besonders in den „Obstweinen” – wie dem „Hudler”, einem Frizzante – zeigt. Und weil sein Most schon fast nach Wein schmeckt, verwundert es nicht, dass sich Erich nun auch tatsächlich an den Weinbau wagt. Der gewiefte Lebensmittel-Veredler hat direkt hinter seiner Mostkellerei in seinem Elternhaus in Grafenau Rebstöcke in jenen Boden gepflanzt, den schon die Römer im Donautal als Weinbaugebiet zu schätzen wussten. Ob das Projekt gelingt und er mit seinen Weinen auch bald so viele Preise einheimst, wie mit seinem Most steht noch in den Sternen.
Erich Aumüller, der mit Herzblut und Kreativität in der Küche und im Mostkeller steht, hat es sich zur Aufgabe gemacht, regionale und saisonale Köstlichkeiten ins Glas und auf den Teller zu bringen. Die frischen Donaufische stammen aus dem hauseigenen Fischwasser und das Wild wird aus der eigenen Jagd bezogen. Das Obst für seine Moste stammt aus den eigenen Streuobstwiesen. Dieses Herzblut zeigt sich auch in den Erfolgen der Donautaler Mostkellerei – so darf sich Erich Aumüller seit 2007 zur erlesenen Riege der „Mostsommeliers” zählen. Immer wieder sind vor allem seine Birnenmoste unter den besten Mosten Österreichs zu finden.
In der Donautaler Mostkellerei gilt: Alles, was vor Ort produziert wird, kann auch erlebt werden! So gibt es zu preisgekrönten Mostprodukten auch feine Jausenspezialitäten aus der Region. Außerdem bieten Erich Aumüller und seine Familie spannende Kellerführungen und Verkostungen an, die individuell auf den jeweiligen Wunsch der Reisegruppe abgestimmt werden.
Vor allem für Reisende, die auf dem Donauradweg zwischen Passau und Linz unterwegs sind, bieten sich die Mostkellerei oder der Gasthof ideal für einen Besuch an. Egal ob ein Glas Most und eine kleine Stärkung mit Blick auf die Donau oder als Übernachtungsmöglichkeit, um auf der Radtour nach der ersten Etappe neue Kraft zu schöpfen – der Aufenthalt in der Donautaler Mostkellerei oder dem Fischgasthof verspricht ein authentisches Erlebnis voller erfrischender Getränke, regionaler Köstlichkeiten und herzlicher Gastfreundschaft.
Folgende Touren führen ebenfalls an der Donautaler Mostkellerei vorbei:
Gemütliches Gasthaus zum Einkehren in jeder Jahreszeit
Info: Gemeindeamt Niederkappel
Tel.: +43 (0) 72 86 / 85 55
Die Wiese, vom Menschen geschaffener Lebensraum ...
Wiesen sind mit einigen Ausnahmen vom Menschen geschaffene Lebensräume, die unter natürlichen Umständen allmählich verbuschen und in weiterer Folge verwalden würden. Im Laufe der Jahrtausende wurden die Wiesen aber zu wertvollen, artenreichen Lebensräumen, die es nun zu erhalten gilt. Besonders im oberen Donautal sind die Wiesen mit einem hohen Aufforstungsdruck bedroht, da sich die Bewirtschaftung an vielen Stellen scheinbar nicht mehr lohnt. Ein wertvoller Wiesentyp ist z.B. die Streuobstwiese, die traditionelle Form der Obstbaumbestände, die oft in unmittelbarer Nähe zu Bauernhäusern vorkommt. Die Bäume stehen in Reihen oder unregelmäßig, der Unterwuchs wird häufig als Weide genutzt. Sie stellt einen besonders artenreichen Lebensraum dar und beherbergt Insekten, Vogelarten, Säugetiere. Alte Baumhöhlen sind Brutplatz für viele Tierarten. Für den Menschen sind sie nicht nur Nahrungsquelle, sondern auch Verschönerer des Landschaftsbildes und Quelle der Erholung. Auch das eine oder andere gute Destillat und Most lassen sich in der Gegend erstehen.
In der Nähe von Grafenau gibt es den Jungfernsee - die Geschichte "Das steinerne Heu" erzählt, wie dieser See zu seinem Namen kam.
Anfahrt
Auto: von Linz: B127 über Ottensheim nach Neufelden - Lembach im Mühlkreis - Niederkappel
Bahn: Westbahn bis Linz - Mühlkreisbahn bis Neufelden - mit Taxi oder Bus nach Niederkappel www.oebb.at
Schiff: www.donauschiffahrt.de
Linienbusse: www.ooevv.at
Für Informationen beim Kontakt anfragen.
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