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/ Ein Laib Brot zur Rettung

Ein Laib Brot zur Rettung

Früher kamen die Schiffe gegen den Strom nur sehr langsam voran. Die Schiffsleute bewegten kleinere Boote mit Stangen mühsam Meter für Meter vorwärts.

Die Größeren wurden von Pferden gezogen. Schwierig und gefährlich wurde es durch die Untiefen, die Stromschnellen und nicht zuletzt durch die vielen verästelten Donauarme. Das war echte Knochenarbeit und nur etwas für harte Burschen. Kein Wunder, dass man sie bis weit ins Land hinein fluchen und schelten hörte.

Und wer jetzt glaubt, dass es in der Nacht endlich ruhig war, der irrt sich gewaltig. Denn einer, der die Schiffsleute bei ihrer Arbeit gerne nachahmte, war der Teufel. Er arbeitete ihnen nachts nach: Man hörte den Lärm der Schiffszüge genauso wie das Fluchen und Schelten, diesmal aber mit hoher, näselnder Stimme. Das "Hüo-Hott", das der Teufel dabei ausstieß, ging einem durch Mark und Bein. Nur in der Nähe einer Kirche verstummte der Lärm ganz plötzlich.

Einmal war ein Bursch besonders übermutig und schrie dem Teufel nach: „Hütt! Fahr amal hütt!“ Doch den Teufel verspottet man nicht so mir nichts dir nichts. Als der Teufel ihm zu Leibe rücken wollte, holte der gewiefte Bursch einen geweihten Laib Brot aus seiner Tasche. Schlau, schlau – denn so konnte ihm der Teufel nichts anhaben.
© Helmut Wittmann

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