Gezähmter Fluss... Bei Aschach erreicht die Donau nach ihrem Weg durch die Schlucht das Eferdinger Becken. Ursprünglich war die Donau ein Fluss mit vielen, weit reichenden Verzweigungen. Heute ist sie durch Regulierungen und Kraftwerksbau in ein enges Bett gezwängt, begrenzt von Uferbegleitdämmen. Die typischen Schotterinseln und Flachwasserzonen fehlen. Renaturierungsprojekte sollen hier Abhilfe schaffen und diese wertvollen Lebensräume wiederherstellen. Von Bedeutung sind auch naturnahe Stillgewässer, die in Form von Altarmen, Weihern und Tümpeln als Reste der ehemaligen Donaulandschaft zurückgeblieben sind. Teilweise beherbergen sie seltene Pflanzenarten wie z.B. die Wasserfeder.
In Aschach geschah es, dass der berühmt-berüchtigte Dr. Johann Faust, der ja bekanntlich seine Seele dem Teufel verschrieben hatte, den Leibhaftigen etwas zu sehr reizte. Was dann mit Dr. Faust geschah, lesen Sie in der Donau-Sage "Zum Teufel mit Dr. Faust".
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