© Donauschlinge Schlögen © Oberösterreich Tourismus / Steininger
Donauschlinge Schlögen © Oberösterreich Tourismus / Steininger

DONAU OBERÖSTERREICH
bewegt. berührt.

Schloss Pragstein

Mauthausen, Oberösterreich, Österreich
  • für Gruppen geeignet

In einem der ältesten Orte Oberösterreichs befand sich auch eine der wenigen, direkt in der Donau erbauten Wehranlagen Österreichs. Noch 1860, einige Jahre vor den großen Donauregulierungen, lag Schloß Pragstein auf einer Felseninsel nahe Mauthausen, mit dem Ufer nur durch eine Brücke verbunden. Das erklärt auch seine kielförmige Bauart. Hochwasser musste das Schloß etliche überstehen und so wurde schon beim Bau darauf geachtet, den Grundriß stromlinienförmig anzulegen.

Darüber hinaus besitzt das Gebäude an der Westseite gegen den Strom eine keilförmige Zuspitzung, die als Wellenbrecher diente. Der viergeschossige, rechteckige Bau wird von einem mächtigen Walmdach gekrönt. Das Dach zeigt auf der stromaufwärts liegenden Westseite ein durch die Art der Schindeln erzeugtes Kreuz. Direkt unter dem Walmdach ein umlaufender Stichbogenfries auf Kragsteinen. Von diesen sticht einer besonders hervor (siehe Bild). An der dem Ufer zugewandten Nordseite befindet sich das große eisenbeschlagene Tor mit Einmannloch, darüber ein Flacherker auf gestuften Konsolen im 2. Stock. An der gegenüberliegenden Stromseite befand sich ein Ausfalltor, das jetzt allerdings nicht mehr existiert. Oberhalb befindet sich noch heute das Steinwappen der Freiherren von Prag. In den unteren Geschoßen sind die Fenster und Lichtöffnungen eher schlicht gehalten. Dafür sind in den oberen beiden Stockwerken die Fenstergewände aus der Erbauungszeit reich profiliert. Der gesamte Bau weist eine starke Eckquaderung auf. Im Inneren dominieren gotische Bauelemente, Tonnengewölbe mit Renaissancestuckrahmen aus der Zeit um 1600. Das Schloß wird durch das marktseitige Tor mit Einmannloch betreten. Direkt hinter dem Tor befindet sich eine kleine gewölbte, von Steinsäulen getragene, Vorhalle. Hier unten befindet sich neben einigen Kellerräumen auch der nutzbare Ross-Stall. Die oberen Stockwerke werden über ein relativ einfaches Treppenhaus erreicht. In jedem Stockwerk mündet das Treppenhaus in einen hallenartigen Mittelflur. Von diesem Flur aus gelangt man in die großen Räume tw. mit schönen hölzernen Riemlingdecken. Im zweiten Obergeschoß sind im mit Stichkappen überwölbten Flur die abgeschnittenen Reste eines Sternrippengewölbes erhalten geblieben. Hier dürfte sich wohl einst eine Kapelle mit Polygonalapsis befunden haben. Die Ecktürmchen die auf alten Stichen manchmal angedeutet werden, dürften wohl eine reine Erfindung sein und auf den Vischer Stich zurückgehen. Zumindest konnten bis dato (2016) keinerlei Anhaltspunkte im Mauerwerk oder am Dachstuhl gefunden werden, die auf solche Ecktürmchen hinweisen würden. c/burgenkunde.at

Mai bis Oktober

  • Anmeldung erforderlich
  • Besichtigung nur von außen möglich

Erreichbarkeit / Anreise

Autobahnabfahrt Enns bzw. St. Valentin - Richtung Mauthausen - ca. 8 Kilometer

Parken
  • Parkplätze: 40
  • Behinderten-Parkplätze: 2
  • Busparkplätze: 2
Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln
Routenplaner für individuelle Anreise
  • WC-Anlage
Service
  • Führung
  • Für Gruppen geeignet
  • Für Schulklassen geeignet
  • Für Kinder geeignet (6 - 14 Jahre)
  • Für Alleinreisende geeignet
  • Mit Freunden geeignet
  • Zu Zweit geeignet
  • Mit Kind geeignet
Saison
  • Frühling
  • Sommer
  • Herbst

Für Informationen beim Kontakt anfragen.

Kontakt & Service


Schloss Pragstein
Schlossgasse 1
4310 Mauthausen

Telefon +43 7238 29363
Mobil +43 7238 22550
Fax +43 7238 2255 - 30
E-Mailgemeinde@mauthausen.at
Webwww.schlossmuseen-mauthausen.org
Webwww.heimatverein-mauthausen.org
https://www.schlossmuseen-mauthausen.org
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Ansprechperson
Herr Karl-Heinz Sigl
Schlossgasse 1
4310 Mauthausen

Telefon +43 7238 29363
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