Donauschlinge Schlögen © Oberösterreich Tourismus / Steininger

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Der Schatz in der Hölle

Der Weg durch die Klamschlucht beeindruckte schon August Strindberg. Die gewaltigen Felsbrocken am Eingang der Klamm, das Drachenloch, der imposante Türkenkopf, der alte Schweinestall, der für Strindberg zum Höllen-Ofen wurde. Um 1896 schrieb er in seinem Roman »Inferno. Legenden« darüber: 

» ... Die Müllergesellen, weiß wie falsche Engel bedienen das Räderwerk der Mühle wie Scharfrichter und das Mühlenrad erledigt seine Sisyphus-Arbeit, in dem es das Wasser unaufhörlich hinunterfließen lässt. Dann die Schmiede mit den nackten Oberkörpern, bewaffnet mit Feuerzangen, Haken, Klemmen, Schmiedehämmern inmitten von Feuer, Funken, glühendem Eisen und geschmolzenem Blei; ein Lärm, der das Gehirn auf seiner Unterlage erschüttert und das Herz im Brustkorb zum Hüpfen bringt. Dann das Sägewerk und die große Säge, die mit den Zähnen knirscht, als sie die riesigen Baumstämme auf der Folterbank quält, während das durchsichtige Blut auf den schlüpfrigen Erdboden fließt. ...«

Aus Mühle und Säge ist vor Jahren ein E-Werk geworden. Geblieben ist eine wild-romantische Landschaft und die steinerne Tür hier mitten in der Klamm.

Ein einziges Mal im Jahr geht sie auf – am Heiligen Abend - punkt Mitternacht. Dann kann eine Frau mit einem unschuldigen Herzen dahinter prächtige Schätze finden. Na, wer möchte das nicht!?
Einmal irrte eine Müllerin bei Nacht und Nebel durch die Schlucht. Da stand die Tür offen. Funkelnd leuchtete ihr der Schatz entgegen. Voller Gier wollte die Müllersfrau zugreifen. Da hielt sie raschelndes Laub in Händen. So kann man sich täuschen!
© Helmut Wittmann

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