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Der Teufel braut Schnaps

Der Teufel liebte es, in die Haut anderer zu schlüpfen und unter falschem Namen aufzutreten.

So ergab es sich eines Tages, dass er als Knecht bei einem Bauern Arbeit suchte. Der war über jeden froh, der ordentlich zupacken konnte. Die Arbeit ging dem Knecht leicht von der Hand. Eines Tages machte er den Bauern auf ein ganz außergewöhnliches Grundstück aufmerksam. Dieses sei besonders fruchtbar, meinte der Teufel.

Und wirklich: Die Ernte war so überreich, dass der Bauer bald nicht mehr wusste, wohin mit dem vielen Korn. Auch jetzt half ihm der Knecht weiter. Er zeigte ihm, wie er daraus ein Getränk brauen konnte. Die Nachbarn wurden eingeladen, der Trank schmeckte ihnen gut. Fast zu gut, so schien es. Denn so mancher von ihnen konnte nicht genug bekommen. Bald begannen sie zu schelten und zu fluchen. „Die gehören alle mir.“ Der Teufel rieb sich die Hände und freute sich über die leichte Beute.

Im Jahr darauf brannte der Teufel noch mehr davon. Sein Fang wurde umso reicher. Seit dieser Zeit ist der Schnaps bekannt. Für manch einen ist er ein göttlicher Trunk. Für andere bleibt er ein echtes Teufelszeug.
© Helmut Wittmann

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