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Das Geheimnis der Nixe

Am Rückweg aus der Kaiserpfalz zu Aachen verliebte sich Othmar, der Oberhaimer, am Rhein in eine Nixe. 

Auch er gefiel der Wasserfrau und sie gab ihm das Ja-Wort. Allerdings unter einer Bedingung: Jede Vollmond-Nacht wollte sie ungestört im Wasser verbringen. Da dürfe er ihr nicht nachspionieren.

Darauf ging der Oberhaimer mit Freuden ein. Und so zog die schöne Nixe Lilofee mit ihm auf die Burg Falkenstein. Die Zwei lebten glückselig miteinander. Die Vollmond-Nächte verbrachte die holde Falkensteinerin ungestört im Wasserturm. So hatte alles seine Ordnung.

Mit der Zeit machten sich die Leute aber so ihre Gedanken: Was treibt die Burgfrau denn die ganze Nacht drinnen im Turm? – Das beschäftigte vor allem die, die neidisch waren auf das Glück der Zwei. Schließlich gingen sie soweit, Ritter Othmar im Wirtshaus frech anzureden: Ob er denn wirklich wisse, was seine Frau im Turm mache? – Das Gerede wurde immer schlimmer. Und irgendwann ging die unselige Saat auf. Neugierig schlich der Oberhaimer zum Wasserturm. Vorsichtig lugte er durch einen Spalt in der Tür hinein. Da sprang die Tür auf. Und was sieht er da! – Unschuldig wie ein Kind sitzt die schöne Lilofee im Wasser. Statt den Füssen aber hat sie eine große Flosse!

Entsetzt starrte sie ihn an und schrie: »Ach, lieber Mann, warum hast du dein Versprechen nicht gehalten. Jetzt muss ich für immer fort!« Drauf krachte ein Donner - und die schöne Nixe Lilofee war verschwunden. Kein Mensch erblickte sie je mehr. Und was mit Ritter Othmar, dem Oberhaimer, geschah - wer weiß?
© Helmut Wittmann

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