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Die steinerne Fuhre

Es war einmal ein Bauer, der konnte nicht genug bekommen. Von früh bis spät trieb er seine Knechte an, Sonn- und Feiertage kannte er nicht. 

Im Gegenteil: Wenn die Frommen am Sonntag an dem Bauern vorbei in die Kirche wanderten, dann ließ er keine Gelegenheit aus, über sie zu spotten: „Eure Gottesfürchtigkeit hängt euch wie ein Stein um den Hals“, rief er ihnen nach, „so kommt ihr nie zu etwas.“

Da hörte der Bauer plötzlich ein mächtiges Grollen. Der Himmel verdunkelte sich. Ein Gewitter stand über ihm. Der Bauer hatte es eilig - es war noch viel Heu einzubringen.
Gerade als er mit dem voll beladenen Heuwagen unterwegs war, blieb er prompt mit seiner Fuhre im Morast stecken. Er fluchte über diese Gemeinheit. Da durchzuckte ein gewaltiger Blitz den Himmel und schlug hinter ihm in die Fuhre ein! Dann war es still. Nicht ein Donner war zu hören. Ängstlich drehte sich der Bauer um – und machte große Augen: Sein Heuwagen hatte sich mitsamt der Fuhre in Stein verwandelt!

Als die Dörfler aus der Kirche kamen, sahen sie mitten am Weg den kolossalen Felsblock. Seither waren sie es, die den Bauer mit der „Steinernen Heufuhre“ frotzelten. Der Bauer aber kam mit dem Schrecken davon. Er fluchte nur noch, wenn ihn keiner hörte. Glaubte er!
© Helmut Wittmann

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