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Die Macht und ihr Preis

In ganz Europa war Dr. Faust bekannt als Meister der Medizin, der Alchemie, der Astronomie und der Astrologie. Schier unglaublich aber waren seine Zauberkünste.

Die verdankte er, den Überlieferungen nach, vor allem einem Bund mit dem Teufel. Der musste tun, was Faust gerade einfiel. Dafür hatte ihm Faust seine Seele verschrieben. Machtfülle gegen Seelenheil – ein Tausch, der seit Jahrhunderten gern und oft gemacht wird.

Und Dr. Faust genoss die Fülle der Macht. Binnen einer Stunde musste ihm der Teufel hier am Landshaager Berg ein Schloss bauen. Faust-Stöckl nennt es der Volksmund seither, denn Faust war beliebt beim Volk. Die Bauern der Umgebung lud er zu einer Tafel. Die bog sich unter den besten Leckerbissen und dem köstlichsten Wein. Herbeischaffen musste das alles der Teufel mit seinen Gehilfen. Aber damit nicht genug:
Nach der Tafel wollte Faust kegeln. Wo? – Mitten auf der Donau. Wieder musste der Teufel zupacken und die Kegelbahn bauen. Spiegelblank lag sie schließlich da. Keiner der Bauern getraute sich zum Kegeln auf die Donau. So kegelte Faust allein – mit den Teufeln. War das ein Hallo!

Irgendwann kam aber auch für Faust das dicke Ende. Zitternd verkroch er sich im letzten Winkel des Stöckls. Der Leibhaftige fand ihn trotzdem. Er packte ihn und mitten durch die Wand ging’s auf und davon.
Das Loch, das dabei gerissen wurde, lässt sich heute noch nicht schließen.
© Helmut Wittmann

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