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Spei Butter und Fleisch!

Um 1850 lebte in Steyregg eine junge Bäuerin. Sie setzte den Dienstboten selbst an Wochentagen das beste Essen vor.

So viel Großzügigkeit war damals selten. Das wunderte nicht nur die Leute am Hof.

Dem Großknecht fiel auch auf, dass sie mehr in die Stadt lieferte als der Hof überhaupt hergab. Das war doch unmöglich!? – So beschloss er, dem Ganzen auf den Grund zu gehen.

Am nächsten Sonntag schickte sie die Dienstboten wie immer in die Kirche. Da tat der Knecht so, als ob er sich auf den Weg machen würde und versteckte sich in der Stube unter dem großen Bett im Winkel. Die Bäuerin versperrte die Türen und verhängte die Fenster. Dann holte sie aus einem großen Topf eine riesige Kröte. Zu der sagte sie ein paar Zauberworte. Drauf begann die Kröte zu würgen und spie Eier, Butter und Fleisch. Die Bäuerin hatte dafür schon die passenden Körbe bereitgestellt.

Schließlich raunte sie ein paar andere Worte. Das Würgen und Spucken hörte wieder auf. Die Esswaren wurden in der Speisekammer und im Keller verstaut, die Kröte versteckt.
Der Knecht hatte genug gesehen. Er trachtete, dass er so schnell wie möglich auf einen anderen Hof kam. Kein Wunder, bei dem Essen!
© Helmut Wittmann

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