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Die Kirsch-Kur

Ein Bauer am Heinrichshof in Mauthausen lag krank im Bett. 

Er fieberte und schwitzte - ihm war heiß. Dann wieder zitterte er vor Kälte. Jeder andere hätte jetzt nach einem kalten Umschlag oder einem heißen Tee gefragt. Er nicht, er wollte Kirschen. Vielleicht war es der Fieberwahn. Denn wer aus dem Fenster des Bauernhofes sah, wusste, dass dieser Wunsch unmöglich zu erfüllen war. Es war Winter. Eine weiße Schneedecke überzog die Landschaft. Von Kirschen keine Spur.

Der Bauer ließ sich von all dem nicht beirren. Er befahl seinem Knecht, vom Kirschbaum beim nahen Heinrichsbrunnen die ersehnten roten Früchte zu holen. Der Knecht solle beim Baum nur andächtig beten. Dann ginge sein Wunsch schon in Erfüllung.

Der Knecht machte sich widerwillig auf den Weg. Er war sicher, der Bauer phantasiere. Trotzdem ging er zum Kirschbaum. Natürlich trug der keine einzige Kirsche. Gedankenversunken begann der Knecht zu beten. Als er aufsah, war der Baum voll - mit Kirschen. Die Äste trugen schwer. Die Kirschen waren tiefrot. Da pflückte der Knecht einige und brachte sie schnell seinem Herrn. Die Restlichen wollte er für sich behalten. Als er aber wiederkam, war der Baum kahl und leer.
© Helmut Wittmann

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