Donauschlinge Schlögen © Oberösterreich Tourismus / Steininger

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Wer die Nixen vertrieben hat

Vor Zeiten wimmelte es in den Donauauen von Naarn vor Wassermandeln und Nixen. Die Wasserwesen bezauberten in der Nacht mit ihrem schönen Gesang. 

Diejenigen, die aber zu nahe an sie heran schwammen, wurden von ihnen in die Tiefe gezogen. Dort blieben sie für immer und ewig in den kristallenen Schlössern der Wassergeister gefangen.

Ein junger Jäger wollte dem Spuk ein Ende setzen. Doch er wusste nicht, wie. Da begegnete ihm eines Nachts ein dunkler Waidmann. „Ich weiß, wie den Nixen und den Wassermandln beizukommen wäre. Eine geweihte Kugel reicht vollauf.“

Der junge Jäger ließ sich das nicht zweimal sagen. Er goss eine Kugel und tauchte sie in den Weihbrunnen der Kirche. Dann legte er sich noch in derselben Nacht auf die Lauer. Und als die Wassergeister erschienen, schoss er prompt mit der geweihten Kugel auf sie. Er muss getroffen haben, denn ein mächtiges Tosen und Rauschen hub an. Die Donau schäumte wild auf. Schnell stieg sie bis zum Versteck des jungen Jägers. Und ehe er sich versah erfasste ihn die Flut und zog ihn in die Tiefe - gemeinsam mit den Wassermandeln.

Heute liegen die Donauauen frei von Wassergeistern. Nur im Fleischbauerntümpel hausen noch Nixen. Sind in der Nacht viele Lichter zu sehen, dann tanzen sie - und meiden die Menschen.
© Helmut Wittmann

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