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Obacht, der Teufel!

Wer könnte es dem Teufel verdenken, dass er gerade die Seelen holt die er am leichtesten bekommt. 

So heißt es, dass Wöchnerinnen, die noch nicht »fürgsegnt« waren besonders achtgeben mussten. Wehe, wenn sie den Erdboden verließen. Es sei denn, eine trug etwas Geweihtes bei sich. Dann war die Gefahr gebannt.

Eine Wöchnerin aus der Gegend um Mitterkirchen war zu einer Hochzeit geladen. Irgendwie hatte sie übersehen sich segnen zu lassen. Am Weg zum Fest hatte sie auch kein geweihtes Ketterl umgehängt oder sonst ein Amulett bei sich. In Gedanken war sie wohl schon bei der Hochzeit. Bei einem Weidezaun raffte sie ihren Rock und kletterte über das Zaunstiegel. In diesem Moment packte sie der schwarze Seelenjäger und fuhr mit ihr auf und davon.

Die entsetzten Nachbarn fanden nur mehr die Fetzen der Kleider. Sie waren rund um den Zaunstieg verstreut. Die Kapelle beim Leitner in Hörstorf erinnert noch heute an dieses schaurige Ereignis.
© Helmut Wittmann

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