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Dem Toten das Leben austreiben

Es waren einmal zwei Eheleute in Baumgartenberg, die lebten in stetem Unfrieden. Der Mann war jähzornig, eifersüchtig und herrisch. 

Er schikanierte seine Frau wo er nur konnte. „Selbst, wenn ich sterbe, sollst du mich noch fürchten. Dann erscheine ich dir als Toter. Mich wirst du niemals los.“ So drohte er ihr oft.

Bald darauf starb der Mann und wurde in der Stube aufgebahrt. Beim Nachtwachen mit den Nachbarn setzte sich die Bäuerin an die Türe. Sie dachte nur zu ungern an die Worte ihres Mannes. Gerade als sie beim „Amen“ angekommen waren, erhob sich plötzlich der Tote und schritt auf die Bäuerin zu. Schreiend lief sie ins Freie, der Tote hinter ihr her. Doch er kam nur bis zur Dachtraufe. Dort blieb er wie angewurzelt stehen. Nichts und niemand konnte ihn von dort wegbringen.

Ein Geistlicher kam, beschwor ihn und berührte ihn mit einem grünen Haselzweig. Bei der sechsten Berührung schrie der Tote: „Du hast keine Macht über mich, denn du hast als kleiner Bub deiner Mutter ein Ei gestohlen.“ Der Geistliche aber blieb ruhig: „Ich habe dafür eine Feder gekauft, um den Namen Jesu zu schreiben und habe den Diebstahl gebeichtet. Mir wurde verziehen.“ Jetzt konnte der Mann nichts mehr erwidern. Der Geistliche setzte die Beschwörung fort. Erst bei der zwölften Berührung mit dem Haselzweig sank der Tote plötzlich nieder. Kaum hatte er den Boden berührt, war er verschwunden. Der Teufel war wohl mit ihm in die Hölle gefahren.
© Helmut Wittmann

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