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Vom Kraut Widertod

Hier in der Gießenbachmühle lebte vor Zeiten eine Müllerin mit ihrer Tochter. Die Frau war schwerkrank. Nichts half. Kein Doktor konnte sie wieder gesund machen. 

Ein weiser Alter riet der Tochter: »Deiner Mutter kann wohl nur das Kraut Widertod helfen. Es wächst in der Gießenbachklamm hinten beim Wasserfall. Du musst es beim vollen Mond brocken, damit es seine ganze Kraft hat.«

Fest entschlossen stieg das Mädchen in der nächsten Vollmondnacht durch die Klamm zum Wasserfall. Dort tat sich plötzlich der Berg auf. Ein Zwerg erschien. »Komm mit!«, sagte er, »hier im Berg wirst du bekommen was du suchst.« Sie gingen in den Berg, durch einen blühenden Garten. Darin spielten vergnügt Kinder. Schließlich kamen sie zu einem zierlichen Schloss. »Hier herrscht die Königin vom Berg.«, sagte der Zwerg. Feengleich saß sie auf einem Thron. Der war mit wilden Rosen umkränzt. »Die Gnade, hierher zu kommen, wird nicht vielen zuteil« sagte sie freundlich. »Schau dich um! Hier bist du im Land der ewigen Jugend. Willst du bei uns bleiben?« - »Und was ist mit meiner Mutter?« - »Hierher kommen nur Kinder, die ein unschuldiges Herz haben«, meinte die Fee. - »Dann will ich wieder zurück. Meine Mutter wartet auf mich!« - »Überleg dir deinen Entschluss gut.« - »Da gibt es nichts zu überlegen.«

So gab ihr die Königin vom Berg das Lebenskraut. Der Zwerg geleitete sie wieder hinaus aus dem Berg.

Draußen entdeckte sie, dass ihr die Königin vom Berg nicht nur das wundersame Kraut geschenkt hatte, sondern auch Edelsteine und Diamanten. Durchs Kraut wurde die Mutter schnell wieder gesund. Der Schatz aber sicherte ihnen ein Leben in Wohlstand, Zufriedenheit und Glück.

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