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Den Kopf in der Klemme

Einst wurde ein Wilderer zum Tode verurteilt. Obwohl er ein guter Schütze war, fand der arme Tropf als Jäger keine Anstellung. 

Wenn er aber als Wilderer einen Treffer landete, um seine Familie zu ernähren, so sollte er einen Kopf kürzer gemacht werden. Der Mann saß wirklich in der Klemme. Da hatte der Abt vom Stift Waldhausen eine Idee.

In den vielen Teichen rund um das Stift trieb eine grausige Schlange ihr Unwesen. So groß und schwarz und schnell war sie, dass Mensch und Tier vor ihr nicht sicher waren. Oft schon war sie von Kugeln oder Pfeilen getroffen worden. Verendet war sie noch nie. Nun wagte niemand mehr den Kampf gegen die Bestie. Gelänge es dem Wilderer ihr den Garaus zu machen, dann sollte er begnadigt werden.

Todesmutig ritt er zu den Teichen hinunter und schoss mit seiner Büchse nach der Schlange. Aber er verfehlte sie! Blitzschnell richtete sich das Monstrum auf und sauste auf ihn zu. Der Wilderer gab dem Pferd die Sporen. Die Schlange aber verfolgte ihn, kam immer näher, hatte ihn fast - als er zum Hof des Stifts hineinritt. Dort schlug die Frau des Wilderers, wie mit ihrem Mann abgemacht, das Tor zu - und klemmte den Kopf der Schlange ein. In aller Seelenruhe schlug der Wilderer nun der zischenden Brut das Haupt ab. So hatte er mit einem Schlag nicht nur den Kopf der Schlange aus der Klemme befördert - sondern sich selbst gleich mit dazu.
© Helmut Wittmann

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