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Die Lippenhöhle

Oft steht man vor Naturschauplätzen und fragt sich, wie die wohl zu ihrem Namen gekommen sind. Wie bei der Lippenhöhle hier in Waldhausen. 

Die aus Granitblöcken gebildete Einbuchtung lässt viel Wundersames vermuten. Sollte man sich hier in Vollmondnächten küssen? Oder waren die Granitblöcke einst der Mund einer versunkenen Riesin?

Die Antwort ist in diesem Fall schlichter. Die Höhle war einst die Behausung eines Einsiedlers - und dessen Name war „Lipp“. Er war kein besonders fescher Mann und von seinen Lippen ist wenig überliefert. Es heißt, dass er auf einem Stein schlief, der von der langen Abnutzung schon ganz glatt war. Doch nicht einmal der steht heute noch in der Lippenhöhle. Dass „Lipp“ nun ein seltener Name für einen frommen Einsiedler war, das stimmt wohl. Dass es mit dem Namen sicher seine Bewandtnis hat, stimmt auch. Aber das ist eine andere Geschichte.
© Helmut Wittmann