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Verschnupfte Wesen

Fern von hier, in englischen Landen, da gilt die Höflichkeit als Zeichen von Intelligenz. Dass sie auch Zauber bannen kann, ist wiederum in Untergriesbach lange bekannt. 

Im Krottenthal, ganz nah am Weg, da liegt das Beribründel. Weitum erzählten sich die Leute, dass man aus diesem Brunnen immer wieder ein kräftiges Niesen hören konnte. Einige Burschen wollten das nicht recht glauben. Eines Nachts gingen sie zum Bründl, um sich zu überzeugen. Finster wars, und mit jedem Schritt aufs Bründl zu wurde ihnen unheimlicher zumute - obwohl es natürlich keiner zugegeben hätte. Und plötzlich hörten sie es, laut und deutlich aus der Tiefe: „Haaaatschi!“

Am liebsten hätten sie umgedreht. Der Jüngste aber, der schlichte Seppl, fasste sich ein Herz. Höflich, so wie es ihn seine Eltern gelehrt hatten, rief er in den Brunnen: „Helf Gott!“

Da rumpelte und rauschte es im Schacht - und eine kleine Stimme rief zurück: „Vergelt‘s Gott, tausendmal - jetzt bin ich erlöst!“

Ob das verschnupfte Wesen immer noch im Bründl sitzt, kann keiner sagen. Das Niesen aber hat man seit jener Nacht dort nie wieder gehört.
© Helmut Wittmann