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Donaublick Kettenturm

Besondere Eigenschaften
für Gruppen geeignet
Im Sommer 2013 wurde in Zusammenarbeit von Tourismusverband und Marktgemeinde St. Martin i. M. sowie Eigentümer Dr. Plappart der Kettenturm revitalisiert. Im Inneren der Ruine wurde eine freistehende Aussichtplattform eingebaut und somit der DONAUBLICK KETTENTURM geschaffen. Die zu 50 % aus Mitteln der EU als Leaderprojekt geförderte,  touristische Investition kann jederzeit besucht und bestiegen werden.


Am schroffen Felsabfall unterhalb des Schlosses Neuhaus steht auf einem vorspringenden Granitfelsen ca. 25 m über dem Donauspiegel der Kettenturm, im Volksmund auch Lauer- oder Räuberturm genannt.
Der ursprünglich 18 m hohe Kettenturm weist eine Grundfläche von 8 x 8 m auf. Das Granitmauerwerk aus Bruchstein hat eine Stärke von 1,50 bis 1,70 m. Das zweite Obergeschoss (ca. 1,10 m stark) ist fast zur Gänze eingestürzt.

Das Adelsgeschlecht der Schaunberger erhält 1371 vom Landesfürsten das Recht, eine Maut auf der Donau bei Neuhaus einzuheben. Mit einer über die Donau gespannten Kette werden die Schiffe an der Weiterfahrt gehindert. Nach Bezahlung einer „Maut“ konnte die Fahrt fortgesetzt werden. Willkürliche Mautgebühren führen bald zu Beschwerden der Kaufleute und der Handelsschiffe aus Passau gegen die Schaunberger. 1381 kommt es zu Fehde zwischen dem Landesherren und den Schaunbergern. Schließlich beendet ein Schiedsspruch den Streit und verbietet die Einhebung der Maut. Reste gebrannter Tonziegel zeugen von den Erhaltungsarbeiten unter Albrecht von Sprinzenstein um 1583.

Während des Oberösterreichischen Bauernkrieges 1626 wird die Donau bei Neuhaus neuerlich mit einer Kette gesperrt um die Zufuhr von Soldaten, Waffen und Proviant mit Schiffen in die von den Bauern belagerte Stadt Linz zu unterbinden.

In den Franzosenkriegen zu Beginn des 19. Jahrhunderts ist die Donau hier das letzte Mal abgesperrt worden. Kaiser Napoleon hat die Kette als „Andenken“ nach Paris bringen lassen. Heute befindet sich die Kette nach Auskunft des französischen Verteidigungsministeriums im Armeemuseum in Paris. Sie ist 180 m lang und 3580 kg schwer.

Kontakt & Service

Donaublick Kettenturm
Untermühl
4113 Sankt Martin im Mühlkreis

Telefon: +43 7232 210518
E-Mail: gemeindeamt@sankt-martin.at
Web: www.tourismus-sankt-martin.at/donaublick-kettenturm/

Wir sprechen folgende Sprachen

Deutsch

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durchgehend geöffnet

Eignung

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  • Für Schulklassen geeignet
  • Für Jugendliche geeignet
  • Für Senioren geeignet
  • Für Alleinreisende geeignet
  • Mit Freunden geeignet
  • Zu Zweit geeignet
  • Mit Kind geeignet

Saison

Frühling, Sommer, Herbst

Barrierefreiheit

Für Informationen beim Kontakt anfragen.

Sehenswürdigkeiten
Sankt Martin im Mühlkreis

Im Sommer 2013 wurde in Zusammenarbeit von Tourismusverband und Marktgemeinde St. Martin i. M. sowie Eigentümer Dr. Plappart der Kettenturm revitalisiert. Im Inneren der Ruine wurde eine freistehende Aussichtplattform eingebaut und somit der DONAUBLICK KETTENTURM...

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