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Schärding - Unterer Stadtplatz © Tourismusverband Donau Oberösterreich/bernhardhuber.com

Lebkuchen vom Eibensteiner
in Schärding

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Honig, Zimt und Mandelkern.

Im Traditionsbetrieb Eibensteiner in Schärding gibt es nicht nur in der Weihnachtszeit feinste Lebkuchen.  Konditormeister Ernst Eibensteiner kultiviert seit 30 Jahren das Handwerk des Lebzelters und verrät uns in seiner Backstube ein paar Geheimnisse, wie die winterliche Köstlichkeit am besten gelingt…

Konditormeister Eibensteiner © Tourismusverband Donau Oberösterreich | bernhardhuber.com

Vom Mühlviertler, den es ins Innviertel zog…

Als der Konditormeister Ernst Eibensteiner und seine Frau Monika 1990 in Schärding vor dem 500 Jahre alten Zunfthaus in der Schärdinger Innenstadt standen, wussten sie es sofort: Hier würden sie bleiben und den Familienbetrieb aufbauen. Seitdem ist „der Eibensteiner“ im alten Bäckerhaus am Unteren Stadtplatz ein Teil der barocken Stadtkulisse Schärdings und eine Institution, wenn es um Mehlspeisen geht.

Beim Eibensteiner trifft man sich – zum Plaudern bei einer Tasse Kaffee oder wenn man sich eine Schale mit Teegebäck für zu Hause besorgt… Wer etwas länger braucht, um sich durch das gesamte köstliche Sortiment zu naschen, kann sogar im familiengeführten Hotel im gleichen Haus übernachten. Einfach ein Traum!
 

„Lebkuchen? – Den gibt’s beim Eibensteiner“

Frisch gemahlener Kaffee, zarte Schokolade, aromatisches Zimt, exotische Orangen – allein beim Betreten der Konditorei schlagen uns die feinsten Düfte und Aromen entgegen. In der Vitrine findet man das ganze Jahr hindurch köstliche Lebkuchen-Variationen, die auf Bestellung sogar nach Hause versandt werden.

„Ganz typisch fürs traditionelle Handwerk des Lebzelters, gibt es auch bei uns das ganze Jahr über Lebkuchen“, erklärt Ernst Eibensteiner und setzt mit einem Lächeln nach: „aber im Advent geht’s natürlich richtig rund!“
 

Alles handgemacht

Bei der Lebkuchenerzeugung durften wir Ernst Eibensteiner über die Schulter schauen. In der Backstube sitzt jeder Handgriff. In Reih und Glied werden die Lebkuchen-Täfelchen aufs Backblech gelegt, mit Ei bestrichen und in liebevoller Handarbeit verziert. „Bei uns wird wirklich noch alles selbst gemacht“, erklärt der Konditormeister, während er sorgfältig eine Mandel nach der nächsten auf den dunkelbraunen, glänzenden Teig setzt. Er legt großen Wert auf die Qualität seiner Produkte. Regionale Rohstoffe sind für ihn eine Selbstverständlichkeit.


Entspannt bleiben, genug Zeit einplanen und hochwertige Rohstoffe verwenden...

So gelingt der Lebkuchen auch zu Hause

Ernst Eibensteiner hat viele Tipps auf Lager, wie der Lebkuchen besonders gut gelingt:

„Ist der Teig zu fest, ein Ei einarbeiten, ist er zu weich, etwas Mehl hinzugeben. Je dünner der Teig ausgerollt wird, desto heißer sollte er gebacken werden. Ansonsten wird der Lebkuchen zu trocken. Lebkuchen wird am besten in Dosen in einen unbeheizten Raum gelagert.“

…und falls das alles nichts hilft: die Lebkuchen vom Eibensteiner in Schärding machen sich auch in der eigenen Keksdose gut. Muss ja niemand wissen, wer sie gemacht hat. Das mit dem Christkind glauben die Kinder ja immerhin auch…

Backstube © WGD Donau Oberösterreich Tourismus GmbH/Peter Podpera

Rezept-Tipp

Gefüllter Honiglebkuchen

Zutaten

1.125 g Bienenhonig
376 g Zucker
75 g Wasser
850 g Weizenmehl
850 g Roggenmehl
75 g Lebkuchengewürz
4 Eigelbe
20 g Ammonium 
10 g Pottasche
125 g Milch

Zubereitung

Bienenhonig mit Zucker und Wasser erhitzen und lösen. Auf ca. 30° C abkühlen. Mit Weizenmehl, Roggenmehl, Lebkuchengewürz und Eigelb zu einem Teig verarbeiten, Ammonium in 75g der Milch und Pottasche in 50g der Milch lösen. Nacheinander unter den Teig arbeiten. Den Teig 24 Stunden lagern und unbedingt vor dem Verarbeiten eine Backprobe machen. 

Honigteig 4 mm ausrollen, auf ein Blech in Platten im vorgeheizten Rohr bei 230° C Ober-/Unterhitze ca. 10-15 Minuten backen. Danach in 5 cm breite Streifen schneiden und mit heißer Orangenmarmelade bestreichen, mit gehackter Orangeade bestreuen. Erkalten lassen, in kleine Stücke schneiden und mit dunkler Schokolade überziehen. 

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