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Burg Säbnich

Sankt Nikola an der Donau, Oberösterreich, Österreich

Die spärlich und schwer zugänglichen Reste der Burg liegen auf einem zum Donauhang abfallenden Sporn.

Von der einst stolzen Burg ist nur mehr ein Mauerrest von ca. einem halben Meter Höhe zu sehen.

Wahrscheinlich hatten die Römer hier schon einen Signalturm für ihr Verteidigungssystem am Limes. Urkundlich erwähnt wird "Sabnicha" erstmals 998. 1147 stiftete der Hochfreie Otto von Machland die Burg den Augustiner Chorherren zur Gründung eines Klosters. Für deren Missionstätigkeit war die enge Burg zu klein und so zogen die Mönche 14 Jahre später weiter in das günstigere Waldhausen. Die Burg blieb Fluchtburg für die umliegende Bevölkerung in den Kriegen des Mittelalters. 1466 eroberte Wilhelm von Puchheim in der sogenannten Puchheimer Fehde, einem Erbfolgestreit in Oberösterreich, die Burg und richtete hier einen Stützpunkt für seine Söldnertruppe ein. Zur Verpflegung dieser Truppen raubte und plünderte man in der näheren und weiteren Umgebung. In dieser Zeit dürfte auch der Ursprung der Sage liegen: In aussichtsloser Lage, vor der Eroberung der Burg verbindet der böse Raubritter seinem Lieblingspferd die Augen und stürzt sich mit ihm über die Felsen in die Tiefe. 1532 bis 1538, nach dem ersten Türkenkrieg, wird die Befestigungsanlage durch Propst Konrad von Waldhausen noch einmal neu aufgebaut, im 30jährigen Krieg 1618-1648 von den Schweden erneut zerstört und dann nicht mehr instandgesetzt.

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Burg Säbnich
4382 Sankt Nikola an der Donau

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http://www.burgenseite.com/unknown/saebnich_2_txt.htm

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Burg Säbnich (Ruine)

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