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/ Vom Donaufürsten

Vom Donaufürsten

Dort wo die Donau aus dem Struden hinausrauscht, lebte vor Zeiten ein Fischer. Die Frau war früh gestorben. So kümmerte sich die Tochter ums Haus.

Immer wieder warnte er sie: »Geh‘ in der Dämmerung und bei Nacht nicht zur Donau. Dort lauert der Donaufürst. Der verspricht, dass er dir alle Wünsche erfüllen wird. So lockt er die Leute in sein Reich unterm Wasser. Aber keine und keiner ist je zurückgekommen.« Die Tochter lachte nur. Dem Donaufürsten würde sie gewiss nicht auf den Leim gehen.
Wieder einmal legte der Fischer gegen Abend müde und erschöpft mit seinem Boot am Ufer an. Da kamen ihm die Nachbarn aufgeregt entgegen. »Der Donaufürst hat deine Tochter geraubt!«, rief einer, »ich hab‘ es selbst gesehen, wie er sie ins Wasser lockte.«

Ohnmächtige Wut stieg im Fischer auf. Das würde er diesem unseligen Wassergeist heimzahlen!

Bei Nacht fuhr er mit seiner Zille hinaus auf die Donau. Hell glänzte das Wasser im Mondschein. Da tauchte unverhofft vor dem Boot ein mächtiger Schädel aus dem Wasser – der Donaufürst. Was für ein scheußlicher Anblick! – Selbst die prächtige Muschelkrone am Kopf konnte ihn nicht zieren. »Hast du einen Wunsch?«, fragte der Donaufürst schmeichelnd. Der Fischer verlor kein Wort. »In meinem Reich unterm Wasser ist alles was dein Herz begehrt!« - »Ja, das ist es!«, brüllte der Fischer plötzlich und zog dem Donaufürsten mit dem hölzernen Ruder gewaltig eins über. Die Edelsteine schnellten nur so aus der Krone.

Verzweifelt versuchte der Donaufürst die Steine wieder zusammenzubekommen. Es gelang nicht. Selbst heute noch ist im Sturmwind sein Jammern und Klagen zu hören. Ohne die Steine ist es aus mit seiner Macht. Er kann nicht mehr zurück in sein Reich unterm Wasser. Selber schuld!

(c) Helmut Wittmann

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